Boslar - KG „Alle Mann”: Corps schenkt nicht nur Musik

KG „Alle Mann”: Corps schenkt nicht nur Musik

Von: Kr.
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Der Einzug des Dreigestirns mit Prinz Markus war einer der Höhepunkte der Boslarer Sitzung. Foto: Kròl

Boslar. Trotz Schnee und Eis, die vor allem dem Arbeitsteam, das für die Ausstattung des Festzeltes zuständig war, das Leben schwer machten, erwischte die Karnevalsgesellschaft „Alle Mann” Boslar mit ihrer Kostümsitzung einen Auftakt nach Maß.

Einen tollen Job hatten sie alle gemacht. So erwarteten das närrische Publikum nicht nur annehmbare Temperaturen im Festzelt, sondern auch ein tolles Programm. Es war eine gelungene Mischung aus eigenen Kräften und bekannten Größen des rheinischen Frohsinns, aus Musik, Tanzdarbietungen und Büttenreden.

In einer Sonderrolle

Das Tambourcorps des Dorfes spielt in dieser Session eine ganz besondere Rolle. Es „spielte” nicht nur den Elferrat, angeführt von Sitzungspräsident Alfred Neukirchen auf die Bühne. Es stellt mit Prinz Markus I. (Gröbel), Bauer Dirk II. (Matzerath) und Jungfrau Bernhardine I. (Schumacher) auch das amtierende Dreigestirn.

Zu Ehren seines Prinzen hatte das Corps in diesem Jahr sogar eine eigene Garde gebildet. Entsprechend prächtig war der Einzug der Tollitäten, die von den Narren begeistert gefeiert wurden. Mit dabei waren auch Tanzmariechen Julia Gröbel, das zu Ehren von Prinz Markus und seinem Gefolge die Beine schwang, sowie die große Garde der KG.

Die Boslarer Originale sind eine starke Bank im Karnevalsgeschehen, doch da auch hier der Prinz stets aktiv war, hatte niemand mit deren Auftritt gerechnet. So stürmten sie zur Überraschung aller die Bühne und lieferten ein „Best of” der vergangenen Jahre.

Als Newcomer wagten sich erstmals die Krawallschachteln Elke Singler und Ulla Neuß auf die Bühne und begeisterten das Publikum als wahre Verkleidungskünstler mit Musik und frechen Zwiegesprächen.

Der absolute Höhepunkt des Abends aber war der Auftritt des Boslarer Männerballetts. Mit viel Phantasie und Einfallsreichtum entführten sie ihr Publikum in das Land der Pharaonen.

Als Gäste hießen die Narren weiterhin die „Hubras” willkommen, die zu Beginn der Sitzung mit kölsche Tön als Eisbrecher fungierten. In die Goldenen 20er entführten „Die letzten 2 von 1911”. Zum Schunkeln brachte die Musikgruppe „Vier Veedel” den Saal.

„Dr bonte Pitter”, ein Gast aus Belgien, nahm die aktuellen Ereignisse von der Präsidentenwahl in Amerika bis zur Finanzkrise aufs Korn, die Showtanzgruppen der KG Rursternchen Jülich boten einen wahren Augenschmaus, und Achnes Kasulke strapazierte als Putzfrau die Lachmuskeln ihrer Zuhörer.

Mit „De Dröpkes” aus Mönchengladbach endete ein bunter karnevalistischer Abend voller Höhepunkte.
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