Keine Umbenennung: Kreuz Jackerath bleibt Kreuz Jackerath

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Jackerath
Das Autobahnkreuz Jackerath wird auch nach der Fertigstellung der tagebaubedingten Verlegung nicht umbenannt. Foto: Straßen.NRW

Jackerath. Erleichterung in der Gemeinde Titz: Das Autobahnkreuz Jackerath wird auch nach der Fertigstellung der tagebaubedingten Verlegung nicht umbenannt. Das hat NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) in seiner Antwort auf die Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Wirtz mitgeteilt.

Ein Antrag der Stadt Bedburg auf Umbenennung sei bereits abgelehnt worden. Eine verkehrliche Begründung für eine Umbenennung sei „nicht erkennbar“, so der Minister. Es gelte weiterhin der Grundsatz, dass Autobahnkreuze „in der Regel nach benachbarten Orten“ benannt würden.

Beim Kreuz Jackerath handele es sich zusätzlich um einen „kombinierten Verkehrsknotenpunkt“, der auch die Abfahrt Jackerath umfasst. Gleichzeitig teilte der NRW-Verkehrsminister mit, dass das Land mit der Fertigstellung der Umbaumaßnahmen bis zum Jahr 2017 rechnet.

MdL Josef Wirtz zeigt sich über die Antwort des Ministers sehr erfreut, weil damit dem Wunsch der Gemeinde Titz Rechnung getragen wird: „Jackerath hat als nächstgelegene Ortschaft auch die größte Belastung durch das Autobahnkreuz zu tragen. Da ist es nur gerecht, dass das Autobahnkreuz auch weiterhin denselben Namen trägt.

Das neue Kreuz Jackerath wird einige hundert Meter in Richtung Bedburg verlegt. Das bestehende Autobahnkreuz wird daher in weiten Teilen zurückgebaut.

Die bisherige Auffahrt wird allerdings beibehalten, zum Zubringer umgebaut und bis zum neuen Autobahnkreuz Jackerath verlängert. Rund 100 Millionen Euro kostet der Umbau. Die Kosten werden fast komplett von RWE Powernommen.

Die neue A 44 zwischen der Landstraße 241 bei Titz bis zum neuen Autobahnkreuz Jackerath wird auf 3,3 Kilometern mit vier Spuren hergerichtet. Von diesem Autobahnkreuz wird sie auf einer Länge von 7,2 Kilometern sechsspurig bis zum Kreuz Holz (A 46) verlängert. Sie wird dorthin über einen Damm geführt, der durch den Tagebau Garzweiler II geht.

Ende 2017 werden die Bagger an der A 61 stehen, dann müssen das neue Autobahndreieck Jackerath sowie die beiden Kreuze Wanlo und Holz fertig sein, damit der Verkehr weiterhin reibungslos auf den Autobahnen 44, 46 und 61 fließen kann.

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