Kanu-Weltmeister Max Hoff schreibt im Forschungszentrum Diplomarbeit

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Im vergangenen Jahr holte Max Hoff den Europameistertitel und den Weltmeistertitel im Einer-Kanu und schrieb gleichzeitig im Forschungszentrum Jülich (FZJ) an seiner Diplomarbeit. Foto: imago

Jülich. Max Hoff (27), Weltmeister im Einer-Kanu und Biologie-Student, hat im Forschungszentrum Jülich (FZJ) seine Diplomarbeit geschrieben. Seit Juni vergangenen Jahres steht der Sportler im Rampenlicht: In Brandenburg holte er den Europameistertitel im Einer-Kanu auf 1000 Metern.

Zwei Monate später überquerte er im kanadischen Halifax als erster die Ziellinie und wurde Weltmeister. Das große Ziel ist jetzt die Olympiade 2012 in London. Dass er bei den Spielen in Peking auf Platz 5 fuhr, interessiert ihn nicht mehr. „In London möchte ich um eine Medaille fahren”, sagt er.

Dank des Forschungszentrums kann Hoff Training und Forschung gleichzeitig betreiben, kann genauestens untersuchen, „warum der Calziumgehalt in der Zelle der Fruchtfliege erst ansteigt, wieder abfällt, wenn sich der Botenstoff Octopamin an einen bestimmten Rezeptor andockt”.

Die Suche nach diesem Aminosäurebaustein am Institut für Strukturbiologie und Biophysik hat Hoff jetzt abgeschlossen, seine Diplomarbeit ist beendet. Er tritt an der Sporthochschule Köln eine Promotionsstelle an.
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