Jülich - Junge Forscher: Jülich ist Finalstadt

Junge Forscher: Jülich ist Finalstadt

Von: hfs
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Eine Teilnahme am Regionalwettbewerb wie „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ kann schon der Einstieg in ein späteres „Forscherleben“ sein. Foto: hfs.

Jülich. Die erste Hürde ist genommen: Jülich hat das Finale im Bundeswettbewerb „Stadt der jungen Forscher 2014“ erreicht. Die Herzogstadt konnte mit dem eingereichten Bewerbungskonzept die Jury überzeugen.

Mit großer Freude nahm Dezernentin Katarina Esser diese Nachricht auf: „Der Einzug ins Finale ist für uns eine großartige Anerkennung der bereits bestehenden Kooperationen zwischen Schule und Wissenschaft sowie des großen wissenschaftlichen Potentials in Jülich.“

Als „Stadt der jungen Forscher“ werden Städte ausgezeichnet, die in vorbildlicher Weise Jugendliche für Wissenschaft begeistern. Gemeinsam mit Schulen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen wollen die Städte zeigen, welche Vielfalt an Themen, innovativen Ideen und kreativen Köpfen Deutschlands Städte und Regionen für die Zukunftsarbeit von morgen zu bieten haben.

Dabei erhalten die Schüler jener Städte im Vorfeld die Gelegenheit, sich in konkreten Forschungsprojekten gemeinsam mit „echten“ Wissenschaftlern auf Augenhöhe auszuprobieren. Das Jülicher Konzept, das die Jury überzeugte, trägt den Titel „(Mit) Energie für Mensch und Umwelt.“ Es wurde federführend durch die Stabsstelle Stadtmarketing erstellt. Wertvolle Unterstützung leisteten dabei das FZ Jülich, die FH Aachen, Campus Jülich, sowie Vertreter von zehn Jülicher Schulen und mehrere außerschulische Partner aus Wirtschaft, Politik und Kultur.

In einem Arbeitskreis und einem halbtägigen Workshop wurden Ideen und Anregungen zusammengetragen. Die Wettbewerbsteilnahme machte allen Beteiligten, so hieß es, bewusst, welche Stärken und Potenziale Jülich an der Schnittstelle Schule – Wissenschaft bereits hat. „Die Kooperationen zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft sind ein wichtiger Beitrag, den Forschungsstandort Jülich zu stärken und die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt für die Forschung zu be geistern“, sagte Dezernentin Esser. Neben Jülich wurden Würzburg und Friedrichshafen für das Finale ausgewählt, das am 6. Juni in Rostock, der noch amtierenden Stadt der jungen Forscher, stattfinden wird.

Nachwuchs begeistern

Mit der „Stadt der jungen Forscher“ wollen die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Deutsche Telekom-Stiftung die kommunale Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft fördern, den wissenschaftlichen Nachwuchs begeistern sowie Schulen und Hochschulen Impulse für ihre Praxis geben.

Mit der Auszeichnung ist eine Förderung von bis zu 65.000 Euro verbunden. Die Gewinnerstadt hat die Aufgabe, ein Wissenschaftsfestival zu veranstalten und neue Projekte zwischen Schule und Wissenschaft anzustoßen, bei denen Schüler eigenständig Forschungsfragen nachgehen. Zudem treffen sich dort jedes Jahr unter dem Motto „Keine Angst vor Wissenschaft“ Experten, Projektmacher, Lehrkräfte und engagierte Wissenschaftler zum Austausch.

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