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Jugendlich-frischer Beethoven-Marathon

Von: Hilde Viehöfer- Emde
Letzte Aktualisierung:
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Das Morgenstern Trio: Stefan Hempel (Violine), Catherine Klipfel (Klavier) und Emanuel Wehse (Violoncello) begeisterten das Publikum beim Jülicher Schlosskonzert. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Ein reiner Beethoven Abend mit drei Klaviertrios verlangt vom Publikum wie von den Ausführenden hohe Präsenz und Aufmerksamkeit. Denn Beethovens Werke einer Gattung sind nicht leicht einen ganzen Abend in ihrer Komplexität zu hören beziehungsweise zu genießen. Doch Werkhören wie in akademischer Art ist angesagt.

Die Klaviertrios Ludwig von Beethovens sind genial, aber nicht jeder Zuhörer vermag diese geballte musikalische Kraft zu verarbeiten. Das Publikum in der leider nicht so gut besetzten Schlosskapelle war sachkundig und kompetent.

Die Musiker Stefan Hempel (Violine), Catherine Klipfel (Klavier) und Emanuel Wehse (Violoncello), das Morgenstern Trio, brachten einen Beethoven, der mit jugendlicher Frische die Musik direkt in die Herzen der Zuhörer einspielte.

Temperamentvolle Ideen bis hin zu bizarren rhythmischen Sprüngen und Verzahnungen gaben dem jungen Ensemble alle Gelegenheit ihre Virtuosität unter Beweis zu stellen. Eine so junge, frische, experimentelle und trotzdem in konventionellen Bahnen bleibende Beethoven-Interpretation erlebt man selten.

Das Morgenstern Trio bot einen „Beethoven-Marathon”, den sich die Jülicher Kunstfreunde nicht schöner wünschen konnten.
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