Jülich - Jülicher Woge informiert Senioren Union über Wohnungsbaupläne

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Jülicher Woge informiert Senioren Union über Wohnungsbaupläne

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Jülich. Der Veranstaltungsraum war für die über 40 Besucher fast zu klein, so groß war das Interesse der Mitglieder der Senioren Union (SU) und zahlreicher Gäste an den Ausführungen von Helmut Lohn und Peter Sußmann, beide Vorstandsmitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Jülich eG (Woge) über ihre Arbeit und geplante Projekte in Jülich.

Zunächst informierte Helmut Lohn über die Rechtsform der Woge. Es handelt sich um eine Genossenschaft, der grundsätzlich jeder beitreten kann, der zumindest einen Anteil zum Preise von 615 Euro erwirbt. Nur wer einen Anteil erworben hat, für den es zudem eine Gewinnausschüttung von fünf Prozent gibt, darf eine der 670 Wohnungen der Woge mieten.

Mieter dürfen Anteile kaufen

Zurzeit werden allerdings keine neuen Anteile zu den bereits ausgegebenen mehr angeboten. Nur wer eine Wohnung mietet, kann jetzt noch Anteile erwerben. Dazu muss eine Wohnung frei geworden sein oder neue Wohnungen noch nicht vergeben sein.

Natürlich fragten die Senioren auch nach der Miethöhe. Sie beträgt derzeit durchschnittlich 4,32 (Kaltmiete) pro Quadratmeter, bei Neubauten liegt sie aber bei 8 Euro. Das erschien einigen Zuhörern recht hoch, wurde aber von Peter Sußmann mit den gestiegenen Baukosten und neuen gesetzlichen Auflagen zur Energieeinsparung nachvollziehbar erklärt.

Besonders aufmerksame Zuhörer fanden die Ausführungen zu den aktuellen und künftigen Bauvorhaben in der Nähe des Hildegardisstiftes und Am Wallgraben. Beim frei finanzierten Projekt am Hildegardisstift sind noch nicht alle Wohnungen vergeben. Hier kann sich jeder bewerben. Erst wenn Bauvorhaben mit öffentlchen Mitteln gefördert wurden, ist die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheines erforderlich.

Beim Vorhaben Am Wallgraben wird es noch einige Jahre dauern, da hier Fristen einzuhalten sind. Hier soll eine Projekt für Senioren und ein Projekt für Familien entstehen. Wer sich genau informieren will, sollte die Geschäftsstelle der Woge im Gebäude der Sparkasse am Schwanenteich aufsuchen, wurde empfohlen.

Interessantes erfuhren die Senioren auch über die Rurbau GmbH, eine hundertprozentige Woge-Tochter. Ihr gehört der Kaiserhof, der nach erheblichen Investitionen auf einem guten Wege ist und demnächst Gewinne erwirtschaften wird, wie weiter zu hören war. Lohn regte an, sich vor Ort selbst von der Qualität des Hauses zu überzeugen.

Keine Antwort schuldig geblieben

Lohn und Sußmann blieben in der lebhaften Fragerunde keine Antwort schuldig und ernteten lebhaften Schlussapplaus und ein kleines Präsent vom Vorsitzenden Wolfgang Gunia.

Zum Abschluss informierte Gunia über aktuelle Termine der Senioren Union. Am 7. Mai geht es nach Maastricht und anschließend zum Bezirksseniorentag nach Herzogenrath, Am 19. Mai um 16 Uhr ist die Senioren Union zu Besuch bei der Jülicher Feuerwehr in der Feuerwache An der Vogelstange und wird dort über Arbeit der Feuerwehr und über Sicherheitsmaßnahmen im Haushalt informiert. Am 2. Juni organisiert Peter schmitz eine Tagesfahrt nach Brügge mit Stadtführung und Grachtenfahrt.

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