Jülich - Jülicher Wissenschaftler vermessen die Aschewolke aus Island

Jülicher Wissenschaftler vermessen die Aschewolke aus Island

Von: ddp
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Jülich. Atmosphärenforscher messen seit Freitag mit einem im Forschungszentrum Jülich stationierten Untersuchungssystem die vertikale Ausdehnung und den zeitlichen Verlauf der Ausbreitung der Vulkanaschewolke aus Island.

Mit dem „Light detection and ranging”-System (Lidar) wird ein Laserstrahl in den Himmel geschickt und der Anteil des aus der Atmosphäre zurückgestreuten Lichts analysiert. Die Wissenschaftler könnten so Partikel bis in eine Höhe von 15 Kilometern aufspüren, wie das Forschungszentrum am Montag mitteilte.

Nach Aufklaren des Himmels gelang es den Forschern am Wochenende mit ihrem Lidar die Aschewolke, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist oder nur als leichter Dunst erscheint, zu untersuchen.

„Die Wolke ist eindeutig zu erkennen, in einem Höhenbereich von 7,5 bis 10 Kilometern”, erklärte der Atmosphärenforscher Cornelius Schiller. „Sie ist sehr inhomogen, es gibt Perioden von bis zu zwölf Stunden mit und ohne diese Wolken.”

So gebe es Zeiträume, die kritischer sind, und solche, in denen die Luft „rein” sei. Damit sei der Höhenbereich, der für den innereuropäischen Flugverkehr der wichtigste ist, zunächst einmal potenziell belastet.
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