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Jülicher Unfallkreuzung: Kreisverkehr statt Ampelanlage?

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Dreispurig: Zwei Fahrbahnen, die seit Jahren durch niedrige Schutzwände abgetrennt sind, führen nach Jülich, so dass der Zielverkehr aus Richtung Aldenhoven (rechts) und die Linksabbieger aus Koslar sich zunächst nicht in die Quere kommen. Dennoch kracht es in diesem Bereich oft. Foto: Uerlings

Jülich. Joseph Krott schreibt im Namen der CDU Jülich unter anderem zum Koslarer Kreisverkehr: Es sei unstrittig, dass die derzeitige Verkehrsführung an der Kreuzung L136 und K6 (Königshäuschen) von und nach Koslar dringend verbessert werden muss. „Seit Jahren wird darüber diskutiert, geschehen ist bisher zu wenig.“

Nach gründlichen Untersuchungen durch Polizei, Landesbetrieb NRW und der Stadt Jülich ist die Errichtung eines Kreisels an diesem Gefahrenpunkt gegenüber der Errichtung einer Ampelanlage die beste Lösung, um den fließenden Verkehr sicher und zügig zu leiten, so Krott.

„Der Vorschlag, dort wegen der Schienen der früheren Kreisbahnstrecke nur eine Ampelanlage zu installieren statt eines Kreisverkehrs, ist „nicht nachvollziehbar“. Seit 1971 ist die Strecke Jülich-Puffendorf stillgelegt. Eine Wiederaufnahme für den Zugverkehr wäre nur mit sehr hohem finanziellem Aufwand möglich. Beispielsweise müsste die Kreisbahnbrücke bei Kirchberg erneuert werden, ebenso das Viadukt in Barmen.

Auf der gesamten Strecke müsste ein neues Gleisbett aufgebaut werden. Experten gehen hier von Kosten in zweistelliger Millionenhöhe aus, so der Christdemokrat. Für den Bau des Kreisels sind rund 30 Meter Gleis der Kreisbahn erforderlich. Da die Strecke noch nicht entwidmet ist, müssen mit der Rurtalbahn Gespräche geführt werden, um die 30 Meter für den Bau des Kreisels zu erwerben. „An diesen 30 Metern darf das vernünftige Projekt nicht scheitern.“

Die CDU Jülich unterstütze ausdrücklich das Projekt Kreisverkehr und die Bemühungen des Landrates, in den zuständigen Gremien eine Mehrheit dafür zu finden.

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