Jülich/Titz - Jülicher Trinkwasserkeime stammen aus Wasserturm

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Jülicher Trinkwasserkeime stammen aus Wasserturm

Von: red
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Die Herkunft der Keime im Jülicher Trinkwasser scheint gefunden zu sein. Symbolfoto: dpa

Jülich/Titz. „Alle vorliegenden Untersuchungsergebnisse sprechen für den Wasserturm Stetternich als Quelle der coliformen Keimbelastung“, fasst Paul Gormanns, Technischer Leiter der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ) die Untersuchungs-Ergebnisse externer Labore zusammen, wie der kommunale Versorger am Freitag mitteilte.

Diverse Proben waren in den letzten Tagen sorgfältig untersucht worden. Auch eine umfangreiche Stamm-Typisierung ist durchgeführt worden. Es galt, den Verursacher der Keimbelastung des Trinkwassers zu finden, das Teile von Jülich und Titz verunreinigt hatte.

Resultat der Ergebnisse laut Unternehmen: Der Wasserturm ist höchstwahrscheinlich der Verursacher. Er war bereits zu Beginn der Suche als eine Vorsichtsmaßnahme durch die SWJ-Verantwortlichen von der Wasserversorgung abgetrennt worden.

„Bereits seit Tagen sind alle genommenen Proben frei von coliformen Keimen“, betont Paul Gormanns. „Die von uns durchgeführten Maßnahmen haben schnell ihre Wirkung gezeigt.“

Die Stadtwerke hatten sofort nach Bekanntwerden der Keimfunde ihr Wassernetz in den betroffenen Gebieten intensiv gespült und das Trinkwasser - in Abstimmung mit dem Kreis-Gesundheitsamt - gechlort. Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung seien erfüllt, so die SWJ.

Nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt werde die Chlorung zu Beginn der kommenden Woche beendet, aber das Trinkwasser natürlich weiterhin bakteriologisch untersucht. 

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