Jülicher Trainer-Wunsch: Möglichst wenige Verletzte

Von: hfs.
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Die Übungsleiter Herbert Smolarski (2. Reihe, 2.v.l) Stellvertreter Marcel Kaiser (2. Reihe, 2.v.r.) freuen sich mit der Mannschaft. Foto: hfs

Jülich. Das zweite Jahr nach dem Aufstieg wird schwieriger. Ob diese Fußballweisheit immer zutrifft, darüber machen sich die Verantwortlichen bei der Salingia in Barmen keinerlei Gedanken. Dass man die Liga halten kann, darin ist man sich einig. „Aber es wird schwierig werden, denn die A-Liga ist stärker besetzt als in der letzten Saison.“

Das behauptet Trainer Herbert Smolarski, der mit Co-Trainer Marcel Kaiser wiederum das Sagen hat. „Wir sind trotz unserer vier Abgänge nicht schwächer geworden“, sagt Barmens Trainer, der Saison 2 nach dem Aufstieg angeht, in der die Salingia nur gegen den Abstieg spielen wird. „Wir haben vier gute Aufsteiger, wir haben einen sehr starken Absteiger, und viele Vereine haben aufgerüstet, Geld in die Hand genommen, um sich zu verstärken.“ Das sei in Barmen nicht der Fall.

„Wir bezahlen nichts, man muss aus Überzeugung zur Salingia kommen.“ So freuten sich die Macher, dass zum Beispiel ein Spieler wie Johannes Uerlichs zurückgekommen ist. Auch wenn er nach einem erlittenen Kreuzbandriss im Vorjahr zwar noch etwas Zeit brauchen wird, sein Trainer ist überzeugt, „dass er uns im Mittelfeld enorm weiterhelfen wird“.

Vorschusslorbeeren bekommt aber auch Tim Schmitz (FC Inden/Altdorf) oder der Rückkehrer Jean Moerschel, die beide im Sturm eingesetzt werden, wobei Smolarski seine Offensive erneut als Paradestück der Mannschaft ansieht. „Wir werden weiterhin auf Angriff spielen, aber wir haben auch das Augenmerk auf unsere Abwehrreihe gelegt“, betont der Coach. Dass ein Abgang wie Peter Paulzen – er steht zwei Jahre arbeitsbedingt nicht zur Verfügung – schmerzt, betont der Barmener Übungsleiter. „So einen schnellen Spieler kann man nicht ersetzen“, bedauert Smolarski.

Er nennt als Geheimfavorit die Grün-Weißen aus Welldorf-Güsten, Auch, „weil sie mit Tim Hermanns einen der besten Stürmer der Liga zurück geholt haben“. Der wechselte vor der vorletzten Saison zur Viktoria nach Arnoldsweiler, kam aber dort nicht richtig zur Geltung.

Aber auch Mannschaften wie Langerwehe, Schwarz-Weiß Düren oder die SG Voreifel sind für den Barmener Übungsleiter „ganz oben an der Spitze der Liga angesiedelt“. Wenn Herbert Smolarski einen Wunsch äußern darf, dann diesen: „Ich hoffe, dass wir in der neuen Saison wie zuletzt in der Hinrunde keine verletzen oder gesperrten Spieler beklagen müssen. Aber diesen Wunsch beziehe ich dann auch ausdrücklich auf die Rückrunde, wo mir in der Vorsaison durchweg sieben Stammspieler fehlten.“

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