Jülich - Jülicher SPD will in „Stadt mit Potenzial“ zulegen

Jülicher SPD will in „Stadt mit Potenzial“ zulegen

Von: jago
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In 19 Wahlkreisen treten sieben Frauen und zwölf Männer an, um bei den Kommunalwahlen Terrain für die SPD zurückzuerobern. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Die Kandidaten werden antreten, um Jülich zukunftsfähig zu machen“, versprach der neu gewählte Vorsitzende des Jülicher SPD-Ortsvereins, Marco Emunds, zur Eröffnung der Mitgliederversammlung, in deren Verlauf das Votum für die Kommunalwahlkandidaten der 19 Jülicher Wahlkreise abgegeben werden sollte.

Auf Vorstandsebene zeigte man sich davon überzeugt, eine „gute Mischung aus Sachverstand und Engagement, eine ausgewogene Kombination von Männern und Frauen“ gefunden zu haben, mit der man das enttäuschende Wahlergebnis von vor fünf Jahren vergessen machen werde. Als Gastredner aus der Gemeinde Titz betonte SPD-Bürgermeisterkandidat Fred Schüller die Wichtigkeit der kommunalen Zusammenarbeit über die Gemeinde- und Stadtgrenzen hinaus. Seine Empfehlung: „Man muss die Bürger mitnehmen.“

Da die Vorstellung der vorgeschlagenen Kandidaten ohne Zusatzvorschläge aus der Versammlung blieb, wurden keine Kampfabstimmungen erforderlich. Der Wahlvorgang ging zügig über die Bühne. Während die Wahlkommission die Stimmen auszählte, stellte Simon Wirtz, Geschäftsführer der Jungsozialisten des Kreises Düren, einige Ideen für die anstehende heiße Wahlkampfphase vor und gab den Jülicher Parteifreunden „eine klare Zusage, so viel wie möglich dabei zu sein“.

Im Kampf um Wählerstimmen wird man besonders in den letzten vier Wochen vor der Wahl unter anderem mit Infoständen nicht nur in der Stadt die Alleinstellungsmerkmale der SPD deutlich machen. Das Wahlergebnis bestätigte, dass die Kandidaten bei den Mitgliedern großes Vertrauen genießen. Bei 41 abgegebenen gültigen Stimmen kamen die einzelnen Bewerber auf zwischen 38 und 41 Ja-Stimmen, die meisten verzeichneten sogar 100-prozentige Zustimmung.

Bei der Mitgliederversammlung der Sozialdemokraten war eine gewisse Aufbruchstimmung zu verspüren. „Diese Stadt hat eine Menge Potential“, sagte Marco Emunds und setzte nach, wie dieses optimal zu nutzen sei: „Nur dort, wo die Prinzipien von Solidarität eingesetzt werden, kann eine Gesellschaft funktionieren.“

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