Jülich - Jülicher Schlossplatz größter Biergarten im Kreis

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Jülicher Schlossplatz größter Biergarten im Kreis

Von: hfs.
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Dicht gedrängt ließen es sich die Besucher bei der 1. Jülicher Bierbörse gut gehen. An einem lauschigen Septemberwochenende war der Schlossplatz dafür wie geschaffen. Foto: hfs.

Jülich. Skeptisch waren alle Beteiligten, ob Organisatoren, Stadtverwaltung oder Ordnungsamt. Jetzt, nachdem die 1. Jülicher Bierbörse Vergangenheit ist, sind sich alle einig: Die 2. Bierbörse wird stattfinden, das erste Wochenende im September 2015 ist fest terminiert.

„Von diesem Ambiente bin ich angetan.“ Tamara Theissen ist die Veranstaltungsfrau, die zusammen mit ihrem Partner Andreas Born das Wagnis einging, den Jülichern einmal eine Bierbörse anzubieten. Eine solche Veranstaltungsart wurde genau vor 27 Jahren erstmals von einem Leverkusener Eventmanager ins Leben gerufen. Was eigentlich eine Bierbörse ist, dies brachte Theissen vor der Jülicher „Börse“ auf den Punkt. „Es ist eine der Braukunst aus aller Welt gewidmete Veranstaltung.“

Dieses Motto griffen denn auch an den drei Tagen auf dem Schlossplatz viele Jülicher und Besucher aus Nah und Fern auf. Man traf sich im größten Biergarten des Kreises, auf dem rund 250 heimische und exotische Biere zur Verkostung anstanden. „Wir hatten gehofft, dass unser Event angenommen wird. Dass es aber ein solcher Renner würde, damit hatten wir nie und nimmer gerechnet“, bekannte Tamara Theissen, als die Brauer und deren Helfer schon länsgt abgereist waren und die Offiziellen der Stadt den Schlossplatz besichtigten.

„Der Platz muss ja abgenommen werden, wir werden feststellen, ob es Schäden gibt, die ja dann vom Veranstalter, wie immer in solchen Fällen, übernommen werden müssen“, sagt der Jülicher Ordnungsamtleiter Hans Pinell, der natürlich auch die Bierbörse besuchte, privat und dienstlich, wie betont wird. „Es war eine ganz tolle Atmosphäre, es war eine Veranstaltung, die professionell aufgezogen wurde, bei uns sind keinerlei Klagen oder Beschwerden angekommen“, stellte er bei einer Nachbesprechung fest. Und erwähnte besonders das gepflegte Miteinander von Jung und Alt.

War besonders der Freitagabend bei der Jugend angesagt – selbstverständlich wurden nicht nur alkoholische Getränke angeboten, oberste Priorität hatte der Jugendschutz, der auch von den Beschickern kontrolliert wurde – stellte sich am Samstag das gemischte Publikum ein. „Es war in unseren Augen ein niveauvolles Fest“, meinte Hans Pinell.

Was die Besucher, neben den vielfältigen Getränken zu zivilen Preisen, besonders zu schätzen wussten, war das kulinarische Angebot. „Wir kennen unsere Beschicker, aber wir selbst sind auch jedes Mal überrascht, was so angeboten wird“, lobte die Veranstaltungskauffrau die Mitarbeiter an den Imbisständen, die allerhöchsten Wert auf die Hygiene legten. So gab es gerade in dieser Hinsicht auch keinerlei Beschwerden.

Einziges Manko, das wurde gleich am ersten Abend erkannt, war die Größe des Toilettenwagens. Besonders weibliche Besucher mussten sich lange in Geduld üben, ehe sie eine von insgesamt acht Kabinen nutzen konnten. Mit dieser Größe der fahrbaren Entsorgungseinheit kamen die Beschicker bisher bei allen Bierbörsen aus. Aber nicht in Jülich...

„Wartezeiten wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben“, versprach der Organisator, der sich schon jetzt auf die Jülicher Neuauflage freut. „Hoffentlich dann auch mit diesem Wetter.“ Womit er einem der vielen Gäste aus der Seele sprach.

„Es war toll, es hat mir sehr gut gefallen, es war ja fast schon wie auf dem Münchener Oktoberfest“, meinte zum Beispiel Rüdiger. Als gebürtiger Bayer weiß er Biergartenatmosphäre zu schätzen. Besonders dann, wenn sie sozusagen vor der Haustür angeboten wird.

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