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Jülicher Schlosskonzert in der Schlosskapelle mit Kathrin ten Hagen

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Jülich. Das Jülicher Schlosskonzert am Sonntag, 23. Februar, wird der Violine gewidmet. Die bekannte Solistin Kathrin ten Hagen wird am Klavier begleitet von Alexander Meinel. Die Veranstalter erinnern sich gerne an ihre Auftritte in Jülich 2011 und 2013 gemeinsam mit dem Collegium Musicum. Sie brillierte damals als Solistin mit den Violinkonzerten von Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven.

Daran anknüpfend beginnt sie ihren Solo-Auftritt ganz klassisch mit Ludwig van Beethovens Sonate für Klavier und Violine in A-Dur. Anlässlich des 150. Geburtstages von Richard Strauss folgt danach dessen früh-geniale Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur.

Ihr besonderes Interesse aber gilt der zeitgenössischen Musik. So wird sie nach der Pause mit ihrem Klavierpartner Alexander Meinel die Rhapsodie Nr. 1 für Violine und Klavier von Bela Bartók vortragen. Abschließend erklingen noch Ernest Chausson, „Poème“ (Op. 25), und Pablo de Sarasate, „Carmen Fantasie“.

Kathrin ten Hagen studierte bei Antje Weithaas an der Universität der Künste in Berlin und bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie 2006 ihren Bachelor of Arts mit Auszeichnung abschloss. Als Stipendiatin des DAAD setzte sie 2007 ihr Master-Studium bei Donald Weilerstein am New England Conservatory of Music in Boston fort und erhielt dort 2009 ihren „Master of Music with Honors“. Künstlerische Impulse gaben ihr internationale Meisterkurse unter anderem bei Thomas Brandis, Zakhar Bron, Robert Mann, Wolfgang Marschner und Christian Tetzlaff.

Wertvolles Instrument

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Kathrin ten Hagen seit 2003 eine Violine von Andreas Guarnerius (Cremona 1663) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Alexander Meinel, geboren in Halle (Saale), debütierte als Pianist mit 17 Jahren am Neuen Gewandhaus zu Leipzig. Nach dem Besuch der Spezialschule für Musik in Halle studierte er an der HMT Leipzig bei den Professoren Joel Shapiro, Herbert Sahling und Mathilde Erben. Neben Wettbewerbspreisen in Weimar und Bayreuth erhielt er 1994 den Citibank-Studienpreis, welcher ihm ein Zusatzstudium an der Juilliard School New York bei Prof. Jerome Lowenthal ermöglichte.

Alexander Meinel gastierte unter anderem in der Semperoper Dresden, dem Konzerthaus Berlin und der Cité de la musique Paris sowie in den USA, in Russland und Südkorea. Mehrfach widmete er sich dem Konzertzyklus aller 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, ebenso dessen Violin- und Cellosonaten als Klavierpartner von Frank-Michael Erben bzw. Prof. Peter Bruns.

Das Konzerte in der Schlosskapelle Jülich beginnt um 20 Uhr.

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