Jülicher Kindergärten sparen Energie

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„Aktiv fürs Klima“: Erster Workshop für die Mitarbeiter der Kindertagesstätten. Foto: Stadt
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„Aktiv fürs Klima“: Erster Workshop für die Mitarbeiter der Kindertagesstätten.

Jülich. Den Klimakillern in den Jülicher Kindergärten geht es an den Kragen. Mit einem ersten Workshop sind die städtischen Kita-Einrichtungen der Stadt in das Energie-Einsparungs-Projekt „Aktiv fürs Klima“ gestartet.

Mit dem Thema „Umwelteinflüsse im Kita-Alltag“ befasste sich der erste Workshop des Projektteams in der Kita Sonnenschein. Der Workshop wurde mit einem Erfahrungsaustausch der sieben teilnehmenden städtischen Kindergärten eröffnet.

Teil der kompakten Agenda war es, den Umgang mit Energiequellen im Tagesgeschäft zu durchleuchten. In Gruppenarbeit wurden Maßnahmen erarbeitet, welche Tätigkeiten im Kita-Alltag Einfluss auf den Ressourcen- und Klimaschutz haben. Welche Umwelteinflüsse verbergen sich hinter dem heutigen Tagesablauf in der Einrichtung? Welche Hürden müssen genommen werden, um Kohlendioxid-Einsparpotenziiale aufzudecken und in welche Richtung muss sich das Nutzerverhalten verändern?

In Form von Beispielszenarien und mit Aushändigung des Klima-Handbuches und Energiesparkisten wurde das Projektteam in ein „klimaaktives“ Arbeiten in den Kindertagestätten verabschiedet, wo die Kleinen auf ihren Einsatz warten. Die Energiesparkiste ist eine Kiste gefüllt mit Messgeräten und Materialien, die bei der Durchführung von Klimaschutzaktivitäten helfen soll,

Die Stadt Jülich ist 1995 dem Klimabündnis beigetreten und hat sich damit wie andere europäische Kommunen und Regionen auch dem Ziel verpflichtet, alle fünf Jahre zehn Prozent Kohlendioxid einzusparen, Bezugszeitraum ist 1990 bis 2030.

Dieses Vorhaben erfordert auch die Unterstützung der Jülicher Schulen und Kitas. Daher sind alle städtischen Schulen und Kitas aufgerufen, sich unter dem Motto „Aktiv fürs Klima in Jülich“ zu engagieren. Mit dem speziellen Klimaschutz-Programm für Schulen und Kitas unterstützt die Stadt LehrerInnen, ErzieherInnen, HausmeisterInnen, Eltern, Kinder und SchülerInnen, den Schutz der Erdatmosphäre an den Bildungseinrichtungen voranzutreiben.

Schulen und Kindergärten gehören zur größten Gebäudegruppe der städtischen Immobilien und haben daher einen erheblichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch.

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