Jülich - Jülicher Forscherin für Ethikrat nominiert

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Jülicher Forscherin für Ethikrat nominiert

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Die Jülicher Hirnfoscherin Katrin Amunts soll Mitglied des deutschen Ethikrates werden. Foto: FZJ

Jülich. Große Ehre für eine Jülicher Forscherin: Professor Katrin Amunts, Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin im Forschungszentrum Jülich (FZJ) , ist von der Bundesregierung als Mitglied des Deutschen Ethikrates vorgeschlagen worden.

Katrin Amunts ist Fachärztin für Anatomie und leitet seit 2008 das Institut für Neurowissenschaften und Medizin/Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns. Daneben ist sie Professorin für „Strukturell-funktionelles Brain Mapping” an der RWTH Aachen, wie das FZJ mitteilt.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen arbeitet Amunts daran, die Vorgänge innerhalb des menschlichen Gehirns mit modernen bildgebenden Verfahren wie Magnetresonanz-Tomographie (MRT), Neuroanatomie, Bildanalyse in Kombination mit Mikroskopie, Genetik und Methoden der Physik und Informatik zu verstehen. Ziel ihrer Arbeit ist die Erstellung eines mehrdimensionalen virtuellen menschlichen Gehirnmodells.

Erste Sitzung am 24. April

Der Ethikrat besteht aus 26 Mitgliedern, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren. Die Mitglieder werden je zur Hälfte vom Deutschen Bundestag und der Bundesregierung vorgeschlagen und können nur einmal wiederberufen werden. Die Berufung erfolgt durch den Präsidenten des Bundestages. Die konstituierende Sitzung mit der Wahl des neuen Vorstandes soll am 24. April stattfinden. Der Ethikrat befasst sich mit den voraussichtlichen Folgen, die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen ergeben. Er soll die Öffentlichkeit informieren und gesellschaftliche Diskussionen anstoßen und fördern. Darüber hinaus erarbeitet der Rat Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen für Bundestag und Bundesregierung.

„Katrin Amunts betreibt Spitzenforschung auf dem Gebiet der medizinischen Gesundheitsforschung. Diese Erkenntnisse werden auch für die ethische Einschätzung von erheblichem Wert sein. Die Bundesregierung ist überzeugt, dass Katrin Amunts für den Deutschen Ethikrat aus menschlicher und wissenschaftlicher Sicht eine absolute Bereicherung darstellt”, sagt Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium.
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