Jülich/Collingswood - Jülicher befragen engen Vertrauten Obamas

Jülicher befragen engen Vertrauten Obamas

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Von Jülich aus in die „Neue Welt”: Schüler des Gymnasiums Zitadelle verbrachten drei Wochen in Amerika.

Jülich/Collingswood. Im Frühjahr machten sich 25 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zitadelle in die „Neue Welt” auf. Unter der Leitung der Lehrer Mariele Egberts und Willi Markewitsch lernten sie beim achten Schüleraustausch mit Collingswood Amerika kennen und lieben.

In den drei Wochen waren die 16- bis 17-jährigen Schüler(-innen) bei Gastfamilien untergebracht, wo sie einen Einblick in den amerikanischen Alltag gewannen.

In Washington und New York

Höhepunkte des Austauschs waren Tagesausflüge in amerikanische Großstädte. So wurden z.B. die einstige Hauptstadt Philadelphia, die nur zehn Minuten vom Austauschort entfernt liegt, New York und Washington besucht. Hier fand ein Treffen mit Robert Andrews, dem Kongressabgeordneten von New Jersey, statt, der mit Präsident Obama persönlich zusammenarbeitet.

In Collingswood besuchten die Gymnasiasten das „Police Department”, wo alle sich in Gefängniszellen und Streifenwagen fotografieren ließen, und die Feuerwache, wo sie eine Rundfahrt mit einem Feuerwehrwagen machten und die Uniformen der „Firefighters”, seit dem 11. September die Helden Amerikas, anprobieren durften. Der örtliche Rotary Club lud die Gruppe zum Essen ein. Überall war das Interesse an den Deutschen groß. Die Gruppe stellte Deutschland auf Elternabenden, in der High School und in einer Grundschule vor.

Sport dominierte den Nachmittag. Die Schüler bekamen Einführungskurse in Baseball und American Football. Unter großem Jubel besiegte die deutsche Schülerin Lena Bonnie, Vizemeisterin im Badminton, den amerikanischen Sportcoach überlegen mit 21:6.

Tränen zum Abschied

Viel Spaß machten weitere sportliche Begegnungen im Volleyball und Fußball. Auch im wissenschaftlichen Unterricht bewiesen die Schüler ihr Talent beim Konstruieren von Behältern für rohe Eier, die im Stadion fallen gelassen wurden.

Des Weiteren gab es für die Jugendlichen natürlich jede Menge im täglichen Leben zu erleben. Sie unternahmen viel mit ihren Gastfamilien, gingen in den zahlreichen Malls (Einkaufzentren) shoppen, und sie erlebten den amerikanischen Alltag als Familienmitglied. Beeindruckt waren alle immer wieder von der amerikanischen Freundlichkeit.

Beim Abschied lagen sich die neuen Freunde in den Armen, und auf beiden Seiten flossen Tränen, die durch die Aussicht auf das Wiedersehen am 6. August nicht zu trocknen waren. Der Gegenbesuch der Amerikaner schien allen noch zu weit weg. Am Gymnasium Zitadelle beginnen jedoch bereits die Planungen für den Besuch der amerikanischen Freunde im Spätsommer.
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