Jülicher Autohaus muss Weihnachtsgeld nachzahlen

Von: vpu
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Jülich/Düren. Drei Beschäftigte eines Jülicher Autohauses erhalten ihr Weihnachtsgeld 2008 rückwirkend, das ihnen tariflich zugestanden hat und vom Arbeitgeber nicht gezahlt worden war.

Vor dem Arbeitsgericht in Düren haben sich drei Mitarbeiter mit einer entsprechenden Klage durchgesetzt.

Der Arbeitgeber hatte den knapp 30 Belegschaftsmitgliedern vor dem Jahresende Änderungsverträge vorgelegt. Diese Verträge, die mit einem Verzicht auf das Weihnachtsgeld und einer erfolgsabhängigen Prämie verbunden waren, haben die meisten Mitarbeiter des Autohauses unterzeichnet.

Andere verweigerten ihre Unterschrift, von denen drei klagten, als das anteilige 13. Monatsgehalt nicht überwiesen worden war. Diese drei erhalten das Geld nun rückwirkend, wie am Freitag bei einer Pressekonferenz im Dürener DGB-Haus informiert wurde. Die IG Metall und der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbundes hatte das Trio vor dem Kadi unterstützt.

Gewerkschaftsvertreter machten in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass die Tariftreue in Betrieben „immer mehr abnimmt”, so die DGB-Juristin Birgit Hartmann am Freitag.

Mit der Entscheidung des Gerichtes, gegen die Berufung eingelegt werden kann, sind nur die Klagen gegen das vorenthaltene Weihnachtsgeld 2008 vorerst vom Tisch. Wenn diese Jahresleistung auch 2009 nicht gezahlt werden sollte, müssen die Betroffenen erneut die Justiz bemühen, sagten die Vertreter von DGB und IG Metall.

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