Radarfallen Blitzen Freisteller

Jülich und Berg wieder vereint

Von: ptj
Letzte Aktualisierung:
Vorstand des Jülicher Geschic
Vorstand des Jülicher Geschichtsvereins mit Kooperationspartner: (v.l.) Dr. Eberhard Graffmann, Michael Gutbier (Opladen), Michael Greve, Gunda Greve, Barbara Scheidt und Guido von Büren. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Es wächst zusammen, was zusammengehört. Jülich und Berg sind wieder vereint”, scherzten die Vorsitzenden Guido von Büren und Vize Dr. Eberhard Graffmann bei ihrem traditionellen Rück- und Ausblick „zwischen den Jahren”.

Gemeint war das gemeinsame Jahresprogramm des Jülicher Geschichtsvereins (JGV) mit dem Opladener Geschichtsverein (OGV). „Wir kooperieren schon seit einigen Jahren, da war es ein konsequenter Schritt, die Synergieeffekte weiter auszuführen, was bereits vom Landschaftsverband Rheinland gelobt wurde”, kommentierte JGV-Vorsitzender Guido von Büren.

Ein kompakter Programmführer mit gemeinsamem Vorwort ist bereits in einer Auflage von 5000 Exemplaren erschienen. Bei 3000 Exemplaren erscheint das Titelbild der Villa Römer in Opladen für Opladener Interessierte richtig herum, bei 2000 Stück führt das Bild des Brückenkopfes Jülicher Leser ins Programmheft ein. „Ein kleiner „Irritationsfaktor”, schmunzelte von Büren.

Parallel dazu wurde die Homepage neu gestaltet. Exkursionen und Fahrten waren durchweg gut besucht, sehr gut frequentiert war die 23. Jülicher Bücherbörse mit leicht modifiziertem Konzept. Auch die Bibliothek des Vereins wurde rege genutzt. Ein Publikumsmagnet waren erneut die Veranstaltungen der Mundartfreunde in Zusammenarbeit mit der VHS in der Stadthalle.

Als herausragende Sonderveranstaltung erwies sich das Konzert mit dem Ensemble „Musische Varie” zum Abschluss des Ausstellungprojektes „Renaissance am Rhein”, das musikalisch die Reise des Erbprinzen Karl Friedrich von Jülich-Kleve-Berg nach Rom nachvollzog. Bei einer der sieben „Mittwochsclub”-Vorträge in Zusammenarbeit mit dem Museum Zitadelle wurde erstmals die Marke von 100 Besuchern „geknackt”.

Vorstand wird erweitert

Der geschäftsführende Vorstand erweiterte sich um Gunda Greve, Walter Maßmann und Helga Schmucker. Die fehlende Buchpräsentation wird in der ersten Jahreshälfte durch die neue Ausgabe der Jülicher Geschichtsblätter ausgeglichen, die gleich drei Jahrgänge umfassen wird.

Die bisherigen drei Mehrtagesfahrten verdoppeln sich im neuen Jahr. Die erste Studienreise führt vom 16. bis 25. April „auf den Spuren von Herzog Wilhelm V.” quer durch Frankreich nach Châtellerault im Königreich Navarra. Eine „Tradition aus Jülicher Sicht” ist der Besuch der 13. „Dokumenta” in Kassel vom 21. bis 24. Juni. Nach Ljubljana führt die dritte Mehrtagesfahrt vom 1. bis 8. Juli. Die vierte Studienreise, vom 16. bis 21. August, geht aus Anlass des 300. Geburtstags des Preußenkönigs Friedrich II. an die Orte der Schlesischen Kriege sowie nach Raciborcz (Ratibor).

Reise Nr. 5 ist eine Kooperationsveranstaltung des JGV und OGV mit dem Förderverein „Festung Zitadelle” und führt aus dem Anlass vom 2. bis 7. Oktober nach Berlin und Potsdam und weiteren Zielen in Brandenburg. Die letzte Mehrtagesfahrt entstand aus einer Kooperation mit der Katholischen Akademie Schwerte und führt vom 28. bis 30. August ins Germanische Nationalmuseum nach Nürnberg zur Ausstellung „Der frühe Dürer”.

Im Rahmen der Halbtagsexkursionsreihe „Zu Gast in” führt die Künstlerin Maria Fernandez am 23. Mai durch die Jülicher Propsteikirche. Ziel einer zweiten Halbtagsexkursion ist am 11. Februar die Wasserburg Haus Graven in Langenfeld zur „Ewald Platte-Ausstellung”. Die Fahrtenreihe komplettieren fünf Tagesfahrten, nach Düsseldorf, Westfalen, Antwerpen, Alpen am Niederrhein und Königswinter, sowie sieben Vorträge im Rahmen des Mittwochsclubs und drei Leverkusener Vortragsreihen. Dazu kommen eine OGV-Sonntagsakademie und eine Stadtrundfahrt durch Leverkusen zum Thema „Das Werk schafft eine Stadt” am 22. September.

Die Jülicher Mundartfreunde tagen wie gewohnt am ersten Dienstag im Monat im Jülicher „Bräu­stübl”, die Bücherbörse findet am 26. Februar statt. Der Arbeitskreis „Jüdisches Leben im Jülicher Land” wird seine Aktivitäten fortsetzen. Zum Angebot zählen die Ausstellungen „Napoleon - zwischen Hass und Bewunderung”, vom 20. Mai bis 31. Oktober im Museum Zitadelle Jülich und „Vom Bayerwerk zum Chempark Leverkusen” von Juni bis Dezember im dortigen Haus der Stadtgeschichte in der Villa Römer. Aktionstage finden am 20. Mai und am „Tag des offenen Denkmals” am 9. September statt. Zeitgleich richtet der OGV das 9. Geschichtsfest zum Thema „Holz” in und an der Villa Römer in Opladen aus.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert