Jülich - Jülich sucht neue Städte-„Liebschaft”

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Jülich sucht neue Städte-„Liebschaft”

Von: spl
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Geld regiert die Welt, heißt es in einem Sprichwort. Diese Binsenweisheit scheint langfristig auch auf die Städtepartnerschaft zwischen Jülich und der französischen Gemeinde Haubourdin zu passen.

Mit städtischen Zuschüssen ist es seit 1963 immer wieder zu gegenseitigen Besuchen gekommen, an denen auf deutscher Seite zum Beispiel die Feuerwehr oder der Malteser Hilfsdienst beteiligt war.

Seitdem sich die finanzielle Situation der Stadt stetig verschlechtert, wurden laut Bericht der Verwaltung auch die Zuschüsse verringert. So erhielt zuletzt 2001 die Feuerwehr 2100 D-Mark. Seitdem kein Geld mehr fließt, ist auch der kulturelle Austausch mehr als eingeschlafen. Das schmeckte dem Ausschuss für Kultur, Integration und Soziales gar nicht. Eine Städtepartnerschaft bereichere schließlich die Kultur.

„Man muss sich ja nicht auf diese alte Liebe konzentrieren”, sagte Wolfgang Gunia (CDU). „Es muss auch passen.” Die Mitglieder des Ausschusses kamen überein, möglicherweise solche Städte auszuwählen, deren Profil zu Jülich als Festungs- und Forschungsstadt passt.

Der Ausschuss beschloss, die Jülicher Vereine zu befragen, welche Kontakte zu anderen Städten sie pflegen. Vielleicht versucht man es aber auch noch einmal mit Haubourdin.

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