Jülich jubelt und zittert mit Jogis Jungs

Von: ahw
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Gerade ist das 1:0 gefallen. Nicht nur im restlos „ausverkauften“ KuBa wird gejubelt (l.). Bereits kurz nach dem Schlusspfiff starteten Autokorso und Hupkonzert. Foto: Horrig/Wolters
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Gerade ist das 1:0 gefallen. Nicht nur im restlos „ausverkauften“ KuBa wird gejubelt (l.). Bereits kurz nach dem Schlusspfiff starteten Autokorso und Hupkonzert. Foto: Horrig/Wolters

Jülich. Der Schlusspfiff nach dem 1:0-Sieg im WM-Viertelfinale gegen Frankreich war am Freitagabend kaum verklungen, da sperrte ein Großaufgebot der Polizei die Bahnhofstraße und die Große Rurstraße ab, um die in der Jülicher Innenstadt feiernden Fans vor dem heranbrausenden Autokorso zu schützen, der sich rasch formiert hatte – die Innenstadt allerdings von einem Hupkonzert begleitet weiträumig umfahren musste.

Nicht nur das grassierende WM-Sieber hatte während der 90 Minuten in Rio den Fans in der Herzogstadt den Schweiß auf die Stirn getrieben. Schwüle Gewitterluft oder drangvolle Enge beim Public Viewing taten neben manchem „Wackler“ der deutschen Elf ein Übriges, um die stilecht mit Trikots ausstaffierten Fans lange um den Sieg zittern zu lassen.

„Es war bisher immer so voll“, sagte Geschäftsführer Cornel Cremer angesichts von rund 400 Besuchern im Kulturbahnhof, wo das Spiel in der großen Halle, der Kneipe und sogar in Grillnähe verfolgt werden konnte, wo stilechte Stadionwürste ihrem offensichtlichen Schicksal entgegenbruzzelten. Einem Tollhaus glich die Halle, nachdem Mats Hummels das Tor des Tages gelungen war.

Um die Stimmung noch weiter anzuheizen griff darauf Uwe Mock zum Mikro, um den Torschützen in der Manier eines Stadionsprechers noch einmal hochleben zu lassen. Auch sonst ließ der KuBa, der heuer die Halle durch eine Tribüne im hinteren Teil ergänzt hat, die eine tolle Sicht garantiert, keine Stadionatmosphäre vermissen, so emotional-lautstark ging das Publikum mit. Zur Atmosphäre trug auch das großartige Bild auf der 6x4-Meter großen Leinwand bei, das vom kinotauglichen Beamer projiziert wurde, der von einem glasklaren Ton begleitet wird.

An diesem Fußball-Feierabend haben die Fußballfans die Straßen der Jülicher City erobert. Beim Viertelfinale am kommenden Dienstag ab 22 Uhr darf es gerne so weitergehen.

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