Düren - Jede Menge lernen von Heimbach bis nach Inden

Jede Menge lernen von Heimbach bis nach Inden

Von: Sandra Kinkel
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Auch in der neuen Volkshochsch
Auch in der neuen Volkshochschule „Rur-Eifel” werden Kochkurse angeboten. Die Verantwortlichen um Bürgermeister Paul Larue (links) und Wolfgang Spelthahn (2. v. l.) freuen sich auf das neue Programm. Foto: S. Kinkel

Düren. „Wir schreiben heute Weiterbildungsgeschichte für den Kreis Düren”, sagt Dürens Bürgermeister Paul Larue, und er hat Recht: Unter Federführung des Kulturbetriebes der Stadt Düren sind die Kommunen Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Kreuzau, Langerwehe. Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich und Vettweiß mit der Stadt Düren eine Kooperation eingegangen und haben sich zur Volkshochschule (VHS) „Rur-Eifel” zusammen geschlossen.

Friedhelm Eßer, bisher Chef der Kreis-VHS, übernimmt die Leitung der neuen Volkshochschule, sein Stellvertreter wird Stefan Kesting, bisher stellvertretender Schulleiter der städtischen Volkshochschule. Deren bisheriger Direktor, Horst Bertram, tritt zum 1. September in den Ruhestand. „Die neue Zusammenarbeit”, so Paul Larue weiter, „ist ein wichtiger Schritt unter guten Vorzeichen. Es gab viel zu bedenken und zu organisieren, aber wir haben es geschafft.”

66 Jahre nach ihrer Gründung ist die Kreis-VHS aufgelöst worden, bis auf einen sind alle Mitarbeiter zur neuen VHS „Rur-Eifel” und damit zur Stadt Düren gewechselt. Landrat Wolfgang Spelthahn: „Das war für uns sicher kein einfacher Moment, trotzdem bin ich sicher, dass die Fusion der richtige Schritt war.”

Eigentlich, so der Landrat, sei das Ziel gewesen, aus den drei Volkshochschulen, nämlich Stadt und Kreis Düren sowie Jülich, eine zu machen. „Jetzt gibt es mit der VHS Rur-Eifel und der in Jülich, zu der sich auch die Gemeinden Titz und Aldenhoven sowie die Stadt Linnich orientiert haben, noch zwei Volkshochschulen. Langfristig sollten wir aber das Ziel, nur noch eine VHS zu haben, nicht aus den Augen verlieren.”

VHS-Leiter Friedhelm Eßer betonte, dass das neue Angebot noch bürgerfreundlicher sei. „Durch die Fusion der beiden Volkshochschulen können wir unseren Schülern und Studenten ein breiteres Angebot machen. Und die Kursdurchführung wird gestärkt.” Besonders im Bereich der Integrationskurse, ergänzt Fachbereichsleiter Gerhard Resch, würde es für die Teilnehmer viel weniger Wartezeiten geben. „Wir können einfach mehr Kurse anbieten”, so Resch.

Das neue VHS-Programm ist fast 200 Seiten stark, sehr übersichtlich und enorm informativ. Wie immer gibt es Angebote in den Bereichen „Gesellschaft”, „Eltern und Kinder”, „Kultur”, „Gesundheit”, „Sprachen”, „Berufe/EDV” sowie „Schulabschlüsse/Junge VHS”.

Zweigstellenleiter bleiben

„In den einzelnen Kommunen der neuen VHS”, sagt Friedhelm Eßer, „wird es auch in Zukunft unsere ehrenamtlichen Zweigstellenleiter geben, die auch schon früher für die Kreis-Volkshochschule gearbeitet haben.” Die Männer und Frauen, die sich in „ihren” Gemeinden gut auskennen, weil sie entweder hier wohnen oder arbeiten, stehen den Kursteilnehmer vor Ort bei allen Fragen und Problemen zur Verfügung.

301 Dozenten arbeiten an 112 Veranstaltungsorten

Das neue Semester an der Volkshochschule „Rur-Eifel” beginnt am 1. September. Die neue Weiterbildungsanstalt ist für 146 000 Bürgerinnen und Bürger in elf Kommunen des Kreises Düren zuständig.

Das neue Kursprogramm mit 1448 Kursen ist ab sofort in Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Kreuzau, Langerwehe, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich und Vettweiß in den Geschäftsstellen der Sparkasse, diversen Tankstellen und den Rathäusern erhältlich.

Für die Volkshochschule „Rur-Eifel” arbeiten 301 Dozentinnen und Dozenten, es gibt 112 verschiedene Veranstaltungsorte im Kreis.
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