Jülich - Jazzclub Jülich: Zwischen Inspiration und Improvisation

Jazzclub Jülich: Zwischen Inspiration und Improvisation

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Die Mitglieder des Trios Lemke-Nendza-Hillmann sind Grenzgänger zwischen „Ethno” und Modern Jazz.

Jülich. Grenzgänger zwischen „Ethno” und Modern Jazz sind die Mitglieder des Trios „Lemke- Nendza-Hillmann”. „Es gibt ein europäisches Jazz-Leben außerhalb Skandinaviens”, schwärmte bereits die Fachpresse über die außergewöhnliche Formation.

Davon können sich Musikfreunde auf Einladung des Jazzclubs Jülich am Freitag, 30. Oktober, überzeugen. Denn dann gibt die Gruppe ab 20 Uhr ein Gastspiel im Café Cortès in der Galeria Juliacum.

Seit Jahren bereichern Johannes Lemke (Sopran, Altsaxophon), André Nendza (Bass, Bassschlitztrommel) und Christoph Hillmann (Drums, Udu, Kalimba, Framedrum) die deutsche Jazzszene. In dieser Band trifft eine der am besten eingespielten deutschen Rhythmusgruppen auf einen großen Lyriker am Saxophon.

Eloquent und Vital

Gemeinsam durchstreifen sie eloquent und vital, abenteuerlustig und risikobereit die Grenzbezirke zwischen ethnischer Inspiration und improvisierter Musik. Spielfreude und Format der drei Extraklasse-Musiker versprechen mehr als nur ein Konzert.

Das Trio steht für den Saxophonisten und Komponisten Johannes Lemke klar als Hauptprojekt da. Es bietet ihm eine einzigartige Plattform, das Grenzgängertum zwischen „Ethno” und Modern Jazz auszuleben. Mit seinen beiden Mitstreitern hat er hierfür die idealen „Seelenverwandten” gefunden.

In vielerlei Hinsicht konnte er sein musikalisches Potenzial gerade durch und mit diesem Projekt enorm steigern.

Angeregt durch seine Begegnung mit Dave Liebman im Jahr 2005 gründete er ein kammermusikalisches Duo mit dem Pianisten Thomas Rückert. Zudem arbeitet er seit nunmehr über 15 Jahren mit dem Gitarristen Mario Mammone in dem Projekt „lirico” zusammen.

Der Bassist und Komponist André Nendza kann bei dem Trio seine Vorliebe für großen Sound und klare Ideen bestens ausleben. Gleichzeitig sieht der Musiker das kollektive Entscheidungsprinzip der Gruppe als einen interessanten Gegensatz zu seiner Arbeit mit einer Vielzahl eigener Projekte. Die Entwicklung dieser Projekte steht bei Nendza derzeit klar im Mittelpunkt. Dennoch arbeitet er mit einigen ausgesuchten Gruppen wie dem Philipp van Endert Trio und dem Mathias Haus Quartett auch weiterhin als Sideman.

Christoph Hillmann ist seit einem guten Jahrzehnt feste Größe in der deutschen Jazzlandschaft. Seine Arbeit als Drummer, Percussionist oder Elektroniker prägt den Sound etablierter und lebendiger Projekte wie Norbert Steins Patamasters, Angelika Niesciers Sublim, dem Andre Nendza Quartett und A.tronic.

Spiel mit musikalischen Details

Lemke-Nendza-Hillmann ist die Band, in der seine Hauptleidenschaft, das Spiel mit musikalischen Details, besonders intensiv und transparent umsetzt.

Zum anderen ist die Band das ideale Spielfeld für Spezialitäten, wie zum Beispiel das Spiel auf persischen und arabischen Trommeln, auf der Tonvase Udu und der Kalimba.

Der Eintritt zum Jazzabend im Café Cortès kostet 8 Euro. Mitglieder zahlen einen reduzierten Preis von 5 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
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