Ist die Bahnstrecke Linnich-Baal jetzt doch realisierbar?

Von: gep
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Kreis Düren. Nach einer neuen Studie könnte sich der Bahn-Lückenschluss Linnich-Baal doch rechnen. Nach Informationen unserer Zeitung prognostiziert das beauftagte Ingenieurbüro die Fahrgastzahl mit weit über 1000.

Und das Investitionsvolumen liegt bei weit weniger als den 20 Millionen Euro, die bisher immer zu Grunde gelegt worden waren. Diese Summe hatte aber, so der Landtagsabgeordnete Peter Münstermann (SPD), der Regionalrat Köln angesetzt und das maximale Fahrgastaufkommen mit lediglich werktäglich 700 beziffert, um das Vorhaben im Ergebnis als weniger dringlich einzustufen.

Über die neue Studie, die insgesamt drei Varianten untersucht hat, um die Rurtalbahn an die DB-Hauptstrecke Aachen-Düsseldorf anzuschließen, will der Kreisentwickungsausschuss am 28. November beraten.

Wie es heißt, wäre ein Lückenschluss Linnich-Baal auch von überregionaler Bedeutung, weil er den völlig überlasteten Bahnknotenpunkt Köln entlasten könnte. Zudem würde der Hochschulstandort Jülich an Attraktivität gewinnen, weil sich die Reisezeiten zu Zielen an der Rheinschiene enorm verkürzen würden.
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