Linnich - Intelligente Kooperation gegen Schulschließungen

Intelligente Kooperation gegen Schulschließungen

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Bettina Oidtmann, Bürgermeister Wolfgang Witkopp, Rektorin Reinhild Behr-Bennemann, Konrektor Holger Kniwel, Bärbel Kremer, Josef Wirtz MdL (v.l.) wollen intelligente Kooperationskonzepte entwickeln, um drohenden Schulschließungen entgegenzuwirken.

Linnich. Nach dem Besuch der Hauptschule in Linnich besuchte der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz (CDU) nun auch die Linnicher Realschule. Grund dafür ist in erster Linie die Sorge, dass aufgrund der rückgängigen Schülerzahlen und der ideologisch geführten Schulpolitik der neuen Landesregierung, gut geführte bestehende Schulen hochgradig gefährdet sind.

„Es wäre eine Schande, wenn hinterher Schulen wie die Linnicher Realschule, die einen sehr gut Ruf genießt, in ihrem Bestand bedroht wären”, betonte der Abgeordnete. „In Linnich machen 50 Prozent der Schüler einen Abschluss mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe”, unterstrich auch Schulleiterin Reinhild Behr-Bennemann die Qualität der Bildungsarbeit.

Ziel ist es, in der nächsten Zeit intelligente Kooperationskonzepte zu entwickeln, um drohenden Schulschließungen entgegenzuwirken und eine Minderung der Bildungsqualität durch Einheitsschulen zu verhindern. Auch der Forderung nach zusätzlichen Gesamtschulen im Kreis Düren, die bestehende Schulen massiv gefährden würden, könnte man durch eine „Qualitätsverbundschule” begegnen.

Beginnen könnte eine derartige Kooperation mit der gemeinsamen Übermittagsbetreuung. Nach Auffassung der Gesprächsteilnehmer ist es unerlässlich, die Schullandschaft weiterzuentwickeln indem an allen Schulen Ganztagsangebote geschaffen werden. Hier dürfe keine Schulform vernachlässigt werden.

„Statt ständig das gesamte System infrage zu stellen, rücken wir durch solche richtungsweisenden Maßnahmen die Zukunftschancen unserer Kinder in den Mittelpunkt. Jedes Kind hat den gleichen Wert und darf deswegen nicht Gegenstand der ständigen Schulstrukturdebatten sein” betonte Wirtz.
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