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Innenstadtnahes Baugebiet in Jülich sehr begehrt

Von: Kr.
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Mit dem Spatenstich, den hier Erich Gussen (v.l.), Frank Drewes, Ulf Kamburg, Bürgermeister Heinrich Stommel und Thorsten Bonn ausführen, begannen die Erschließungsarbeiten fürs Baugebiet „Ölmühle“. Foto: Kròl

Jülich. Endlich steht für Interessenten wieder ein Baugebiet in unmittelbarer Nähe der Jülicher Innenstadt zur Verfügung. Mit dem obligatorischen ersten Spatenstich gab Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Ölmühle“ an der Aachener Landstraße frei.

Hier sollen 35 Grundstücke mit flexiblem Zuschnitt und verschiedener Preiskategorien entstehen. „Davon haben einige sogar Seeblick“, schmunzelte Stommel und wies darauf hin, dass hier auch verschiedene Dachformen und sogar mit Blick auf den demografischen Wandel eingeschossiges barrierefreies Bauen möglich sei.

Vermarktet wird das Gelände durch die Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich (SEG). Den Bürgermeister freute es besonders, dass bereits 22 der 35 Grundstücke reserviert sind. Neben Jülicher Bürgern haben auch potenzielle Bauherrn aus der Region ihr Interesse bekundet. Dies begründet sich für Stommel in der hohen Lebensqualität, die die Stadt biete, sowie dem guten Betreuungs- Schul- und Bildungsangebot.

Bereits 2004 stand das 3,4 Hektar große Baugebiet für die Erschließung zur Debatte, doch aufgrund hoher Infrastrukturkosten wurde es zunächst verworfen. Nun wurde die Regenwasserableitung neu konzipiert. Sie erfolgt über Versickerungsanlagen innerhalb der einzelnen Grundstücke. Die Verkehrsanbindung erfolgt ausschließlich über einen Anschluss an die Aachener Landesstraße (L 136), wobei ein neues Brückenbauwerk die Überquerung der Gewässer Altdorf-Kirchberg-Koslarer Mühlenteich ermöglicht.

Auch ein Blockheizkraftwerk

Neben den notwendigen Kanal- und Straßenbauarbeiten wird in dem Gebiet ein Blockheizkraftwerk errichtet. Rund 800.000 Euro sind für die Erschließung veranschlagt. Die Arbeiten wurden an die Firma Blandfort in Linnich vergeben, Planung und Bauleitung liegen in den Händen des Ingenieurbüros Norbert Behler aus Langerwehe. Mit dem Ende der Erschließungsmaßnahmen wird Ende November gerechnet.

Mit den besten Wünschen für die künftigen Bauherrn schloss Stommel seine Ausführungen und schritt, unterstützt von SEG-Geschäftsführer Frank Drewes, Stadtwerke-Chef Ulf Kamburg, dem Bauausschussvorsitzendem Erich Gussen und Thorsten Bonn von Blandfort, zur Tat.

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