Innecken-Prüss-Stiftung: Bescherung für Menschen und Tiere in Not

Von: ja
Letzte Aktualisierung:
4706220.jpg
Nachdem die Innecken-Prüss-Stiftung vor Weihnachten bereits 37 Pakete an Menschen verteilt hatte, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht, „bescherte“ sie am Donnerstagabend auch noch fünf Vereine, die sich gemäß Satzungszweck um Menschen und Tiere in Not kümmern. Foto: Abels

Niederzier. „Geh‘ mit der Kraft, die du hast“: Der Denkanstoß von Benediktinermönch Frater Dr. Antonius hätte für die Spendenübergabe der Innecken-Prüss-Stiftung nicht treffender sein können. Zum sechsten Mal schüttete die private Stiftung am Donnerstagabend ihr Füllhorn aus, zum zweiten Mal im stilvollen Ambiente des Atriums im alten Niederzierer Rathaus.

Die Kraft, Menschen und Tieren in Not zu helfen, schöpft die Stiftung aus der wegweisenden Entscheidung des in Hambach wohnenden Ehepaars Marie-Theres Innecken-Prüss und Hartmut Prüss, einen Großteil ihres Erbes für karitative Zwecken einsetzen zu wollen. 2006 reifte die Idee, eine gemeinnützige und mildtätige Stiftung zu gründen, die noch im gleichen Jahr von der Bezirksregierung Köln anerkannt wurde und seitdem alljährlich aus den Zinsen und zusätzlichen Spenden in der Weihnachtszeit für eine „kleine Bescherung“ sorgt.

„Kurz vor Weihnachten haben wir mithilfe der Gemeinde Niederzier 37 Pakete mit Lebensmitteln und Leckerein an Menschen verteilt, denen es wirtschaftlich nicht so besonders gut geht“, berichtete die Namensgeberin und Vorsitzende des Stiftungsvorstands, die bei vielen „Beschenkten“ bei der Übergabe der Pakete nicht nur Freude über den materiellen Wert bemerkte, sondern auch Freude über die Aufmerksamkeit, die ihnen seitens der Stiftung zuteil wurde.

Genau so wichtig wie der direkten Hilfe von Sozialbenachteiligten ist der Innecken-Prüss-Stiftung aber auch, den Menschen den Rücken frei zuhalten, die sich ehrenamtlich und engagiert in Vereinen für Schwache und Benachteiligte einsetzen. „Es wäre doch fatal, wenn das ehrenamtliche Engagement aufgrund fehlender finanzieller Mittel scheitern müsste“, betonte die Stifterin. Empfänger von Zuschüssen zwischen 300 und 800 Euro waren diesmal die Vereine „Katzen in Not“ Düren, „Tiere als therapeutischer Begleiter“ Jülich, „Soziale Arbeit für Mensch und Tier“ (SAMT) Jülich, der Sozialdienst katholischer Frauen Jülich sowie der Förderverein Hospizinitiative Jülicher Land.

Zudem hat die Stiftung „hinter den Kulissen Bedürftigen mit Einkaufsgutscheinen für Schuhe und Bekleidung geholfen und war im laufenden Jahr auch bei „akuten Notfällen mit einem Feuerwehrfonds“ präsent, berichtete Hartmut Prüss. Insgesamt schüttete die Stiftung 5356,67 Euro aus. damit erhöht sich die Gesamtspendensumme bereits auf über 30.000 Euro.

Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser dankte der Stifterin und dem gesamten Stiftungsvorstand für das „segensreiche Wirken“ und den Vertretern der „beschenkten“ Vereine. „Sie sind die Garanten, dass die Gelder sinnvoll eingesetzt werden.“

Im Anschluss an die kleine Feierstunde, die von Mitgliedern der Musikschule Niederzier unter Leitung von Eva-Maria Gaul begleitet wurde, stand der Gedanken- und Erfahrungsaustausch im MIttelpunkt. Denn eines verband an diesem Abend alle miteinander – das Engagement für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, und für Tiere in Not – jeder mit der ihm zur Verfügung stehenden Kraft.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert