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Indener Sozialausschuss segnet die Seniorenfahrt ab

Von: gep
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Inden. Es ist beschlossene Sache. Die Gemeinde Inden organisiert am 22. September wieder eine Seniorenfahrt. Die Busse werden diesmal vom Kurparkrestaurant in Schleiden-Gemünd beigesteuert.

Dies ist für die Gemeinde „kostenneutral”, wie Bürgermeister Ulrich Schuster auf der Sitzung des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses versicherte - auf Nachfrage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Reinhard Marx. Der Haupt- und Finanzausschuss soll sich aber , so beantragte SPD-Fraktionschef Josef Johann Schmitz, dieser Angelegenheit unter finanziellem Aspekt annehmen.

Nach der Kostenkalkulation der Verwaltung soll jeder Teilnehmer 23 Euro zahlen. Zudem ist dieser Kostenbeitrag „auch von den teilnehmenden Ratsvertretern zu leisten”. Pro Kopf sind neun Euro für den Bustransport, elf Euro für das Mittagessen, ein Euro für das Konzert und zwei Euro für Sonstiges (Geschenke, Porto) veranschlagt.

Auf Nachfrage von Siegfried Goncz betonten Schuster und Gisela Wacker vom Sozialamt, dass das Kostengerüst stabil sei - unabhängig davon, ob sich nun 300 oder 400 Senioren anmelden würden. „Wir bezahlen nur die Busse, die wir brauchen.”

Im Kurpark wird das Ü50-Orchester eineinhalb Stunden aufspielen, das die Verwaltung auf Empfehlung angeheuert hat. Schuster: „Die Musik ist schon bestellt.” Es werde jedenfalls „kein einsamer Mandolinenspieler” auftreten, sagte Schuster, da er im Ausschuss auf Nachfrage keine Details über die Musikantentruppe nennen konnte. Gisela Wacker hat zwischenzeitlich mehr in Erfahrung gebracht: Es ist ein Blasorchester, das volkstümliche Musik spielt.

Das von dem Mechernicher Berufsmusiker Peter Züll, ehemals Trompeter beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr, geleitete und gut 50 Musiker starke Ü50Orchester bietet ein Repertoire, das von traditioneller Blasmusik wie Märschen bis hin zu rhythmusbetontem Blues- und Swing-Stücken reicht. Sie spielen etwa den Udo-Jürgens-Titel „Mit 66 Jahren” oder den „Flascherl-Wein-Marsch”. Züll hat hat das Ensemble vor gut zwei Jahren gegründet. Seither wird jeden Donnerstag im Zingsheimer Dorfsaal geprobt.

Züll: „Es handelt sich bei den Musikern um unglaublich disziplinierte Leute. Zehn Minuten vor Probenbeginn sitzt bereits alles, für ein Orchester ist das der Wahnsinn.” Die Mitspieler - teils Profis, teils Amateure, aber alle ältere Semester - stammen aus der näheren Umgebung. Die Idee hat Züll aus Belgien importiert, in Marmagen sah er die „Oldtimers” aus Brüssel und war begeistert. Deren Flötistin hatte übrigens die 90 schon überschritten.
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