Indener Gemeinderat schnürt ein neues Personalpaket

Von: Antonius Wolters
Letzte Aktualisierung:
8086660.jpg
Nach den Wahlen: Bürgermeister Ulrich Schuster (vorne v.l.) mit seinen beiden ehrenamtlichen Stellvertretern Karin Krings und Jörg Müller sowie den Ortsvorstehern (dahinter v.l.) Rudi Görke, Elmar Gasper, Berthold Marx, Matthias Hahn und Hella Rehfisch. Foto: Wolters

Jülich. Der Indener Gemeinderat brauchte für seine konstituierende Sitzung zwar einen 15-minütigen Vorlauf, in dem die drei Fraktionen intern ihre Vorgehensweisen abstimmten, doch anschließend klappten die Personalentscheidungen wie am Schnürchen.

Bei der Wahl der beiden ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeister erhielt der Vorschlag der Großen Koalition aus CDU und SPD in geheimer Abstimmung 23 Ja-Stimmen bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Damit ist Karin Krings (CDU) die 1. Stellvertreterin von Bürgermeister Ulrich Schuster und Jörg Müller (SPD) der 2. Stellvertreter.

Bei der Wahl der Ortsvorsteher wurde von der UDB-Fraktion ebenfalls geheime Abstimmung beantragt, bei der allerdings ebenfalls über einen einheitlichen Vorschlag zu entscheiden war. Dieses Tableau der Ortsvorsteher erhielt 20 der abgegebenen 27 Stimmen bei sechs Gegenstimmen und einer Enthaltung.

Damit sind folgende Ortsvorsteher als Ehrenbeamte in der Gemeinde Inden gewählt oder wurden im Amt bestätigt: Hella Rehfisch (Bündnisgrüne) für Frenz; Elmar Gasper (CDU) für Inden/Altdorf; Berthold Marx (CDU) für Lamersdorf; Rudi Görke (SPD) für Lucherberg und Matthias Hahn (CDU) für Schophoven.

Nachdem diese Personalien geklärt waren, setzte der Gemeinderat noch jeweils einstimmig die Aufwandsentschädigungen des Bürgermeisters, seiner beiden Stellvertreter, seines Stellvertreters im Amt sowie der Ortsvorsteher fest.

So ist es in Inden guter Brauch, dass die Aufwandsentschädigungen der beiden stellvertretenden Bürgermeister addiert und zu gleichen Teilen auf beide Stellvertreter verteilt werden, die monatlich jeweils 433,35 Euro erhalten. Die Aufwandsentschädigung für den Bürgermeister beträgt demgegenüber 215,90 Euro monatlich, während der allgemeine Vertreter im Amt – im aktuellen Fall Rathaus-Vizechef Heinrich Unterberger – monatlich 102,80 Euro bekommt.

Die Aufwandsentschädigung für die fünf Ortsvorsteher beläuft sich auf einheitlich 171,70 Euro monatlich, womit gleichzeitig der sonstige Auslagenersatz der Ehrenbeamten abgegolten ist.

Um die Bildung und Besetzung der Ausschüsse abzukürzen, hatten die Fraktionen sich bereits im Vorfeld auf einen gemeinsamen Wahlvorschlag geeinigt, der ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde. Gleiches galt nicht zuletzt für die Wahl der Ratsvertreter in Unternehmungen und Einrichtungen, die auf diese Weise einvernehmlich und schnell erfolgte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert