Jülich - Inden/Altdorf-Trainer rätselt über unterirdische Leistung seiner Elf

Inden/Altdorf-Trainer rätselt über unterirdische Leistung seiner Elf

Von: hfs.
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Jülich. Inden/Altdorfs Trainer war sprachlos. Das, was seine Mannschaft beim 0:7 beim FC Inde Hahn zeigte, brachte er mit einem Wort auf den Punkt: Unverschämtheit. Dagegen lobte FCR-Interimscoach Jörg Schalt seine Jungs in den höchsten Tönen nach dem 1:1 bei den Sportfreunden in Wenau.

„Was ich vor dem Spiel befürchtet habe, ist leider eingetreten. Die Einstellung, die heute gezeigt wurde, war eine absolute Frechheit“, sagte nach dem 0:7-Spiel beim FC Inde Hahn Armin Matla, Coach der Gäste. Die hatten sich vom Anpfiff weg anscheinend dazu entschieden, sich vorführen zu lassen. „Wir hatten absolut keine Einstellung, haben uns keine einzige kleine Torchance erarbeitet, sind mit dem 0:7 noch gut bedient“, machte Matla seinem Ärger Luft.

Warum sich der FC 09/21 so vorführen ließ, darüber kann nur spekuliert werden. Ob es daran lag, dass Matlas Botschaft, zum Ende der Saison aufhören zu wollen, nur Resignation entfachte? Dabei, so sagt er, müsse doch jedem Spieler klar sein, dass er sich für kommende Aufgaben unter neuem Übungsleiter nur empfehlen kann. So dürfte beim FC unter der Woche Klartext angesagt sein, schließlich muss man noch zusammen neun Meisterschaftsspiele bestreiten. Und will man den bisherigen Kredit bei den Fans nicht verspielen – schließlich absolvierte Inden/Altdorf bisher eine ansprechende Saison –, sollte man zurückkehren zum Fußballspiel. Vor allem Dingen vor dem Hintergrund, dass mit Alemannia Mariadorf am kommenden Sonntag ein unmittelbarer Tabellennachbar ins Merödgenstadion kommt. Ob dann Thomas Pietta im Tor stehen wird – er war an allen Treffern schuldlos – muss abgewartet werden. Er verletzte sich in der 80. Spielminute, musste durch Lividon Duraku ersetzt werden.

Solo mit Vollendung

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Sie hat sich an die klaren Vorgaben gehalten, hat besonders in der ersten Halbzeit sehr guten Fußball gespielt, das Remis ist mehr als verdient.“ Klare Wort fand Rurdorfs Interims-Coach Jörg Schalt nach dem 1:1 in Wenau. Direkt mit dem Anpfiff ergriffen die Gäste die Initiative, hatten durch Marco Heck (8.) die erste gute Möglichkeit. Die zweite hatte Marvin Büttner in der 21. auf dem Fuß, doch auch er zielte knapp neben das Tor der Jugendsportler, die ab der 41. Minute mit 0:1 hinten lagen, als Yannik Schönen mustergültig auf Marvin Büttner auflegte. Der stürmte allein auf Wenaus Keeper Fatih Vuran zu und schob den Ball an diesem vorbei zum 1:0 für Rurdorf ein. Nach der Pause verlegte sich der FCR immer wieder auf Konter, kassierte aber in der 65. Minute den Ausgleich.

„Doch wir haben weiterhin unsere Chancen gesucht und haben uns das Remis auch redlich erkämpft“, sagte Schalt nach dem Abpfiff. Und das in zweifacher Unterzahl. Denn nach der Matchstrafe für Büttner (60.) musste ab der 84. Minute auch Giovanni Ascione vom Platz. Nach einem unbeabsichtigtem Handspiel sah der FC-Abwehrspieler Rot, den fälligen Elfmeter setzte Dardan Bajri allerdings vorbei, Dirk Räder im FC-Tor brauchte nicht einzugreifen.

Die nächste Pflicht führt den FC Rurdorf am Ostermontag zum TSV Hertha Walheim II, denn am kommenden Wochenende ist der FC 06 spielfrei.

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