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Inden/Altdorf gelingt nur teilweise Wiedergutmachung

Von: hfs.
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Trainer Armin Matla ist mit den Leistungen seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. Foto: hfs.

Jülich. Der FC Rurdorf hat seine spielerische „Kleinkrise“ überwunden. Mit dem 2:0-Auswärtssieg bei Concordia Oidtweiler blieb man im dritten Spiel in Folge siegreich. Ligakokurrent Inden/Altdorf blamierte sich beim Heimspiel unter der Woche mit dem 1:1 gegen Schlusslicht Brachelen, um dann am Sonntag mit einer viel besseren Leistung ein 1:1 bei Sparta Gerderath zu holen.

„Über den Kampf haben wir zu unseren spielerischen Mitteln gefunden“, merkte Rurdorfs Trainer Hajo Meuser nach dem 2:0-Sieg in Oidtweiler an. So hatten die Gäste von Anfang an Zugriff auf das Spiel, übernahmen die Initiativen, setzte die Concordia im eigenen Strafraum fest.

„Auf einem schwer bespielbaren Rasenplatz“ sah Meuser dann schon in der 30. Spielminute das 1:0 seiner Mannschaft. Ein Konter des FC wurde mit einem Eckball fortgesetzt, den Chris Roloff auf den Kopf von Martin Küppers zirkelte. Der machte das 1:0 und freute sich über sein erstes Saisontor. Nach dem Wiederanpfiff suchte der FC 06 weiterhin sein Heil im Offensiv-Fußball, was belohnt wurde.

Erneut nach einem Eckball konnte Tobias Goebel einköpfen. „In den letzten 15 Minuten haben wir noch Konter auf Konter gefahren, haben aber leider drei Mal nicht abschließen können“, meinte Meuser, lobte aber seine Mannschaft, die sich für ein gutes, couragiertes Spiel belohnt habe.

Damit setzt sich Rurdorf mit 13 Punkten an die Spitze des Mittelfeldes, hat auf den Drittletzten Oidtweiler schon einen Sechs-Punktevorsprung herausgeschossen, so dass der FC beruhigt der Winterpause entgegen blicken kann. Die nächste Pflicht lässt Rurdorf am kommenden Sonntag zu Hause gegen den SV Waldfeucht-Bocket antreten.

Matla kritisiert

An Boden verloren hat der FC Inden/Altdorf. „Das war das schlechteste Saisonspiel bisher“, ließ Trainer Armin Matla nach dem 1:1 gegen die Gäste aus Brachelen mächtig Dampf ab. Er sparte nicht mit Kritik an seinen Spielern und stellte gleichzeitig heraus, „dass Brachelen den Sieg verdient gehabt hätte“.

Nun, am Sonntag beim Auswärtsspiel in Gerderath, erlebte Matla eine ganz andere Truppe – aber auch nur in Durchgang 2. „In den ersten 45 Minuten waren wir gar nicht anwesend, alles lief wieder an uns vorbei“, bemängelte er. Folgerichtig lag man denn auch ab der 24. Spielminute mit 0:1 zurück. Doch nach der Pause kam der FC 09/21 wie verwandelt aus der Kabine.

„Da haben wir unseren Gastgeber ganz gut beschäftigt, wir haben gefightet, sind auch in die Zweikämpfe gegangen.“

Auch wenn Gerderath in der 60. und 65. Minute hätte erhöhen können – die Möglichkeiten wurden knapp vergeben –, war der 1:1-Ausgleich in der 75. Minute durch Ramazan Koc gerechtfertigt. „In der 85. und 87. Minute musste Michael Koziolek einfach die Dinger machen“, meinte der Coach. Und verschwieg aber auch nicht, dass Gerderath in der Schlussminute einen Ball gegen die Latte knallte. Am Sonntag trifft Inden/Altdorf im Merödgenstadion auf Tabellenführer DJK Haaren.

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