Inden - „Indemann” ist der rote Faden

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„Indemann” ist der rote Faden

Von: ahw
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Ortstermin an der Indemann-Baustelle: Bürgermeister Ulrich Schuster erläuterte den Fortgang der Arbeiten, bevor sich der Ausschuss im Umfeld des Stahlkolosses umsah. Foto: Wolters

Inden. Wie ein roter Faden zog sich der Indemann und die Gestaltung des Umfeldes durch die jüngste Sitzung des Indener Bau- und Vergabeausschusses. Bereits am Nachmittag hatten sich Mitglieder des Gremiums zu einem Ortstermin und weiteren Besichtigung auf dem neuen Parkplatz an der Baustelle des Stahlkolosses getroffen.

Dort erläuterte Bürgermeister Ulrich Schuster den aktuellen Baufortschritt. So sind die Arbeiten aktuell bis zum Kinn gekommen. Erst, wenn eine weitere Schicht daraufgesetzt worden ist, hat der Indemann seine Endhöhe von 36 Metern erreicht. Am Ende kann man dem „Männlein” buchstäblich auf dem Kopf tanzen. Fertiggestellt ist zwischenzeitlich der Aufzugschacht, die Vollendung der Bauarbeiten wird für Ende Juli erwartet.

Nordic-Walking-Station

Fertig sind auch der Parkplatz am Indemann und die Nordic-Walking-Station. Einig waren sich die Ausschussmitglieder, dass es angesichts des wachsenden Werkes gelte, Potentiale zu koppeln und Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehört beispielsweise das geplante Restaurant.

Bürgermeister Schuster unterbreitete auch einen Vorschlag für die Benennung der Zufahrtsstraße zur Goltsteinkuppe, die später in der Sitzung diskutiert wurde. Schlicht „Indemann” hält der Verwaltungschef als Straßenbezeichnung für optimal „im Zeichen der Navigationsgeräte”, die nur den Ort und das neue Wahrzeichen eingeben müssten, um die Zufahrt zu finden.

„Das macht Sinn”, signalisierte CDU-Sprecher Herbert Schlächter ebenso Zustimmung wie Siegfried Goncz (Bündnisgrüne), dessen Fraktion mit „Zum Indemann” einen ähnlichen Namen vorgeschlagen hatte. Schwerer tat sich da die SPD-Fraktion, die „Panoramastraße” ins Spiel gebracht hatte. Zunächst plädierte Hans-Josef Schulten (SPD) zwar für die Panoramastraße plus die Platzbezeichnung „Indemann”, doch später schwenkten sie auf den Schuster-Vorschlag um, der als Empfehlungsbeschluss einstimmig den Ausschuss passierte.

Anschließend war die so genannte Widmung der Erschließungsstraße für den öffentlichen Verkehr nur noch Formsache. „Ein Mini-Kreisel wird geprüft”, beantwortete der Bürgermeister die Frage von Siegfried Goncz, ob die Zufahrt über einen Kreisverkehr ans weitere Straßennetz angebunden werde.
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