Schophoven - In Schophoven eröffnet im Sommer ein Dorfladen

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In Schophoven eröffnet im Sommer ein Dorfladen

Von: gep
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Neben dem Eigenheim von Rolf u
Neben dem Eigenheim von Rolf und Claudia Vitzer in Schophoven entsteht links ein Dorfladen mit Café. Foto: gep

Schophoven. Nach jahrelangem Hin und Her erhält das Tagebaudorf Schophoven nun doch einen Dorfladen. Rolf und Claudia Vitzer wollen ihn im Sommer eröffnen. Wie Rolf Vitzer, in Merken groß geworden und vor einigen Monaten mit seiner Familie aus Ostfriesland zurückgekehrt, wird der Laden eine Verkaufsfläche von 85 Quadratmetern aufweisen.

Dort wird Ehefrau als Betreiberin die „Dinge des täglichen Bedarfs” verkaufen, und auch sonntags wird es frische Brötchen geben. Das Café wird 25 Stühle und Hocker bieten, die Außengastronomie - eine Terrasse vor der Lokalität - wird weitere 25 (Bistro-)Stühle haben.

Als Gäste will er nicht nur Schophovener begrüßen, sondern vor allem Radler, die durch das Indeland touren. Zudem beherbergt das Vitzer-Anwesen zwei Gästezimmer sowie einen kleinen Swimmingpool, der sieben Mal 3,60 mal 1,20 Meter groß werden soll. Dorfbewohner haben schon angefragt, ob sie im Café auch Skat spielen können. Vitzer hat dies und auch Fassbier zugesagt.

Der Dorfladen entsteht neben dem bereits fertiggestellten Eigenheim. Ein derartiges Projekt hatten die Vitzers schon immer im Auge. So war in Ostfriesland, weil die Ehefrau wieder berufstätig werden wollte, eine Frühstückspension schon „umfassend angedacht” worden. Sohn und Tochter sind mittlerweile 19 bzw. 16 Jahre alt. Als dann der Umzug in die alte Heimat aus familiären Gründen notwendig geworden war, reifte das Dorfladen-Projekt in Schophoven sehr schnell.

Rolf Vitzer betont, dass er es alleine mit eigenen Mitteln ohne Dritte realisiere. Auch gegenüber Handelsketten will er seine Unabhängigkeit wahren.

In Schophoven war, da die bislang Infrastruktur im benachbarten Umsiedlungsort Pier nach und nach wegbrach, jahrelang darüber diskutiert worden, einen bürgerschaftlichen Laden nach dem Vorbild des DORV-Zentrum zu errichten, um die Nahversorgung sicherzustellen. Gehofft wurde dabei auf die Hilfe durch öffentliche Fördermittel und auch auf die finanzielle Unterstützung des Tagebaubetreibers RWE Power. Als Liegenschaft war das Pfarrhaus im Gespräch.

Und auch eine vor allem von der örtlichen CDU favorisierte privatwirtschaftliche Lösung war schon erörtert worden, kam aber nicht in Gang. Bis das Ehepaar Vitzer kam, sah und baute. Die Eröffnung soll im Juli/August sein.
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