In Schleiden: Kirchweih mit Travestie-Show

Von: gre
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Diese Travestie-Revue mit Celi
Diese Travestie-Revue mit Celine und Steffi löste Begeisterung bei den Kirmesgästen aus. Foto Greven Foto: Greven

Schleiden. Ein tolles Kirmesprogramm - da passte wirklich alles. Schon der Auftakt war einer Kirchweih würdig, der Wortgottesdienst am Himmelfahrtstag mit einer zur Bedeutung des Tages passenden Ansprache über den Erhalt von Traditionen. Dazu ein Kirchenchor in Hochform und ein bemerkenswertes Klarinetten-Trio.

Der Vatertags-Frühschoppen mit dem Duo „Real Stuff” hatte dank des guten Wetters viele „fahrende Gäste” angezogen. Schließlich gab es Stimmung bis in die Abendstunden. Nur die „Mallorca-Disco” am Freitag hatte etwas von ihrer Anziehungskraft eingebüßt.

Den Westfalen aufs Korn genommen

Ein tolles Kontrastprogramm hatten die Veranstalter, Heimatverein und Tambourkorps, für den Samstagabend angeboten, zu dem die Vorsitzenden Stephan Meyburg und Alexander Poullig viele Gäste, unter anderem aus der Politik begrüßen konnten. Willibert Pauels, „Der bergische Jong” und gleichzeitig Diakon, produzierte endlose Lachsalven beim Publikum, besonders wenn er die landsmannschaftlichen Unterschiede beim Umgang mit dem Humor auseinanderlegte, wobei er besonders den Westfalen aufs Korn nahm. Aber auch Nachdenkliches gab er zum Besten, wenn er den Einklang zwischen Humor und Religion darlegte.

Mit Neugier und Spannung wurden die „Crazy Ladies Company” erwartet. Der als Travestie-Show angekündigte Auftritt der beiden hübsch gewachsenen Girls entpuppte sich als ein exzellentes Bühnenspektakel, als eine Revue, die die Besucher mitriss. Steffi und Celine, alias Stefan und Andreas, brillierten dank ihrer riesigen Kostümauswahl mit viel Glimmer und Glitzer und dazu noch genialen Lichteffekten. Sie imitierten mit Playback viele Star, beginnend mit Andrea Berg und endend mit Nana Mouskuri.

Für gute Stimmung sorgte auch die Band „Stingray” trotz der übergroßen Dominanz des Schlagzeuges, das die Musik in den Hintergrund drängte.

Der Familien-Nachmittag am Sonntag verwandelte das Festzelt in eine riesige Cafeteria mit Programm auch für Kleinen.
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