In Jülich steigt die erste Fight Night

Von: Antonius Wolters
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Auch junge Frauen trainieren für die ausverkaufte Jülicher Fight Night im Steffensrott 6. Foto: Wolters

Koslar. Die Rute gibt es zwar nicht, doch den einen oder anderen blauen Fleck werden die Teilnehmer der ersten Jülicher Fight Night am Nikolaustag, 6. Dezember, sicher „einstecken“.

Veranstalter ist der Fightclub Jülich, der bereits seit seiner Vereinswerdung 2012 mit dem Gedanken spielt, einen öffentlichen Kampftag auszurichten. Veranstaltungsort ist das weitläufige Gym im Gewerbegebiet Steffensrott in Koslar, wohin Valeri Kippes, Gründer und Trainer des Fight Club Jülich, im Frühjahr umgezogen ist. Ein Teil des Erlöses der Benefizveranstaltung, die um 16 Uhr beginnt (Einlass ab 15 Uhr), geht an die Kita Sonnenschein in Jülich.

„Wir wollen uns präsentieren und unsere Sportarten ins rechte Licht rücken“, nennt Kippes einen der Gründe für die Fight Night, bei der insgesamt 17 Kämpfer des ausrichtenden Jülicher Clubs in den Ring steigen, darunter zwei Frauen. Seit Wochen sind die nominierten Kämpfer dabei, sich auf den morgigen Samstag vorzubereiten, der schon lange ausverkauft ist. So soll unter anderem bewiesen werden, dass „wir mit einer Schlägertruppe nichts zu tun haben“, legt Kippes großen Wert auf die Außenwirkung der Veranstaltung.

Bandbreite der Kampfsportarten

Die gezeigten Kampfsportarten umfassen das klassische Boxen, Muay Thai oder Thaiboxen sowie K1, eine Mischung verschiedener Kampfkünste wie Karate, Kung Fu oder Kickboxen, die alle mit dem Buchstaben „K“ beginnen.

Unterdessen hat der Fightclub Jülich speziell sein Angebot im Nachwuchsbereich ausgebaut. Neu sind die Gruppen für Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren sowie für die Acht- bis Zwölfjährigen. Neu ist auch das Fitnessboxen in der Kita Sonnenschein, das einmal pro Woche für die Eltern angeboten wird.

Sieben bis 16 Jahre alt sind die Mitglieder der beiden Gruppen aus Linnich und Jülich, die aus vermeintlich schwer erziehbaren Jugendlichen bestehen, die bei Valeri Kippes seit fast einem Jahr einmal pro Woche im Sportunterricht ihre Aggressionen abbauen können sowie die Vorteile von Disziplin, Respekt und Benehmen vermittelt bekommen.

Krafttraining im Winter

Während der Wintermonate verlegen auch die Nachwuchsfußballer von Viktoria Koslar einen Teil ihres Trainings ins Gewerbegebiet. Jeweils samstags wird eine Runde abwechslungsreiches Krafttraining eingeschoben, um wie in der Vorsaison topfit in die Rückrunde zu starten.

Geplant hat Kippes, eine Schul-AG anzubieten sowie einen Anti-Aggressions-Kurs für Personen, die das Bedürfnis verspüren, sich einmal körperlich richtig auszutoben

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