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In Frühlingsfarben durch die Franzosenzeit

Von: ma.ho.
Letzte Aktualisierung:
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Mehr als Schauböllern: Den Brückenkopf-Park haben an Osterwochenende viele Besucher. zu einem vorsommerlichen Abstecher in die Vergangenheit genutzt. Foto: Horrig

Jülich. Tausende Besucher nutzten über die Ostertage das vorsommerliche Wetter zu einem Besuch im Brückenkopf-Park Jülich. Frühlingsfarben wie Grün, Gelb und Weiß strahlen den kleinen und großen Gästen auf den Wiesen in Form von einem Teppich aus Narzissen entgegen und verbreiten ein echtes „Happy-Feeling”.

„Dazu noch der blaue Himmel und die Sonne - was will man mehr”, so einige Sonnenanbeter, die sich bereits frühzeitig die Liegestühle sicherten.

Für die kleinen Gäste hatte sich der Park etwas Besonderes einfallen. Die Park-Fledermaus „Julchen” überraschte gemeinsam mit ihrem Freund „Bunny”, dem Hasen, die Kinder und verteilte Süßigkeiten und Möhren. Das gesunde Gemüse fand unter den Kindern unerwartet reißenden Absatz. Eine Familienrallye führte durch den gesamten Park und forderte die Aufmerksamkeit der Besucher. Wie jedes Jahr zu Ostern erschallten auch diesmal wieder die Kanonen zu Ostermontag. Mitglieder des Corps de Juliers ließen die Napoleonische Zeit wieder aufleben. In dem „französischen” Lager an der Hohltraverse 4 stellte das Corps de Julier das Lagerleben der Soldaten recht authentisch nach.

Mit der Kanone zum Schauböllern

Ab 11 Uhr begannen die Führungen in die Franzosenzeit durch Wehrgänge, die Hohltraversen und die Nördliche Wachstube. Eine Kanone, die von neugierigen Kindern und interessierten Erwachsenen begutachtet wurde stand bereit zum Schauböllern. Dreimal stopften die „Soldaten” das Kanonenrohr und zündeten die Lunte. „Wau - hat die Zug”, so der 13-jährige Niklas aus Bedburg, der mit seinem Vater eigens wegen des Corps de Juliers den Park zu Ostermontag besuchte. Dagegen zeigten Sabrina und Philipp aus Grevenbroich, beide 5 Jahre; wenig Verständnis für den lauten Knall. Klar fanden sie das Böllern schön, aber es dürfe nicht so laut sein.

Viele erfreuten sich auch an den zahlreichen Jungtieren, die momentan die Szene im Zoobereich beherrschen. So tollten die Lämmer der Soay-Schafe, eine alte schottische Schafsrasse, zwischen den schottischen Hochlandrindern umher, die inzwischen auch bereits zwei Kälbchen haben. Als besonderer Anziehungspunkt zeigten sich Zicklein, die schon mutig zwischen den Felsbrocken im Gehege umhersprangen.
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