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Im Rückgepäck ein Koffer voller Medaillen

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Jülich. An der 13. Atomiade in Berlin nahmen 1250 Sportler von 34 Forschungseinrichtungen aus 17 Nationen in ganz Europa teil. Für die Betriebssportgemeinschaft Forschungszentrum Jülich waren 63 Sportlerinnen und Sportler nach Berlin angereist.

Sie kehrten mit etlichen Medaillen und vielen positiven Eindrücken aus der Hauptstadt zurück. Ausrichter des internationalen Sportevents war in diesem Jahr die Betriebssportgemeinschaft Helmholtz-Zentrum Berlin (früher HMI-Berlin).

Unter der Führung von Sportwart Manfred Plum startete die Jülicher Mannschaft in den Disziplinen Schießen, Tischtennis, Badminton, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis und Fußball. Dabei war die Mannschaft der Schützen (Willi Zander, Wolfgang Mentzel, Christoph Tielens, Walter Korbel, Martin Venrath und Arthur Kreus) mit insgesamt fünf Medaillen - davon dreimal Gold und zweimal Silber - wieder ganz besonders erfolgreich.

Nicht minder erfolgsverwöhnt ist traditionell auch die Tischtennisabteilung der BSG. In der Besetzung Hans Weiergans, Alfred Gorontzi, Kurt Wingerath und Burckhard Modrow holte die erste Hobby-Mannschaft nach spannenden Spielen ebenfalls Gold.

Einen weiteren Erfolg konnten auch die Schwimmer der BSG verzeichnen. Hier erkämpfte sich Schwimmtalent Bastian Arlt über 100m Brust die Gold- und über 50m Rücken die Bronzemedaille. Über zwei Medaillen freute sich auch BSG-Vorsitzender Albert Gesekus. Über 100m Brust errang er die Bronzemedaille; über 50m Rücken reichte es nach hartem Kampf sogar für die Silbermedaille.

Mit Bronze kehrten auch in diesem Jahr die Badminton-Spieler (Dagmar Klinkenberg, Claudia Wirtz, Markus Müsgen, Michael Zadach und Guido Skirde) von der Atomiade zurück.

Auch die Leichtathleten der BSG steuerten ihren Teil zum Medaillenregen bei. Über 400 Meter holte sich Norbert Bongers die Silbermedaille, Bronze ging an Herbert Schneider. Über 1500m konnte sich Norbert Bongers die Silbermedaille vor Herbert Schneider sichern. Mit zwei Silbermedaillen (100m Sprint und im Kugelstoßen) und einer Bronzemedaille (Dreikampf) wurde Theo Büttgen für seine Leistung belohnt.

Beifall für den Senior

Einen Höhepunkt der Atomiade in Berlin stellte sicherlich die Ehrung von Egon Gollnick dar. Als ältester Atomiade-Teilnehmer wurde der Jülicher unter dem großem Beifall aller Anwesenden auch diesmal wieder ganz besonders herzlich geehrt. Sichtlich gerührt und im Laufschritt (!) nahm der 81-jährige Tischtennis-Veteran der BSG seine Auszeichnung von ASCERI-Präsident Gunther Herdam entgegen.

Von Seiten der aktiven Teilnehmer hörte man über den Verlauf der Veranstaltung nur Gutes. Besonders gelobt wurde die Qualität der Sportstätten (Hauptaustragungsort war der Olympiastützpunkt der Bundesrepublik Deutschland in Berlin-Hohenschönhausen), die Qualität des Büffets auf den Abendveranstaltungen im gediegenen Palais am Funkturm sowie die sehr gute Organisation durch BSG-Geschäftsführer Werner Diesel.

Angesichts der guten Stimmung im bunt gemischten BSG-Team überrascht es daher nicht, wenn es auch diesmal hieß: „Bei einer Atomiade muss man einfach dabei gewesen sein. Es gehört mit zum Schönsten, was man in seinem Leben erleben kann. Schade, dass sich für die Atomiade 2012 noch kein Ausrichter gefunden hat.”
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