Im Jülicher Park begeistern „Herbstlichter“

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Viel mehr Farbe nutzt der Illuminationskünstler Wolfgang Flammersfeld bei der dritten Auflage der Herbstlichter im Jülicher Brückenkopf-Park. Ein Besuch lohnt sich. Foto: Kròl
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Viel mehr Farbe nutzt der Illuminationskünstler Wolfgang Flammersfeld bei der dritten Auflage der Herbstlichter im Jülicher Brückenkopf-Park. Ein Besuch lohnt sich. Foto: Kròl
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Viel mehr Farbe nutzt der Illuminationskünstler Wolfgang Flammersfeld bei der dritten Auflage der Herbstlichter im Jülicher Brückenkopf-Park. Ein Besuch lohnt sich. Foto: Kròl
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Herbsrtlichter Juelicher Brueckenkopfpark
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Herbsrtlichter Juelicher Brueckenkopfpark

Jülich. Es hat wieder seinen besonderen Reiz, in diesem Tagen den Brückenkopf-Park in den Abendstunden zu besuchen. Noch bis zum 19. Oktober erstrahlen dort die Herbstlichter und zaubern eine neue Atmosphäre in Stadtgarten, Südbastion, Zoo und auf den Wegen durch Wald und Gärten.

Mit unzähligen Lichterketten, bunten Lampen, farbigen Scheinwerfern entführt der Illuminationskünstler Wolfgang Flammersfeld die Besucher nun schon zum dritten Mal in eine neue, märchenhafte Welt.

Ein lilafarbener Scheinwerfer, richtig platziert, verleiht Sträuchern und Gräsern ein zauberhaftes Flair. Das silbrig angestrahlte Blattwerk eines Baumes wirkt plötzlich zart und filigran. Häufig sind es nur Kleinigkeiten, die verblüffende Effekte hervorrufen. Hier ein buntes Licht, dort eine Lichterkette oder ein Projektor, der einen bunten Lichtteppich auf den Weg wirft. Wechselndes Licht an bunten Sonnenschirmen lädt zum Träumen ein. Schwerelos schweben knallig bunte Fahrräder durch die Luft.

Überhaupt setzt der Künstler in diesem Jahr auf Farbe und erzielt so verblüffende Effekte. An Korallenschlangen oder anderem exotischen Getier erinnern die in knalligen Streifen illuminierten Stäbe mitten im Wald. Ein Stadttor aus Licht lädt zum Eintreten ein.

Mit viel Ahs und Ohs werden diese Lichteffekte von den zahlreichen Besuchern bedacht, die gleich am ersten Abend ihre Runden durch den Park drehten. Sie wollten natürlich auch das schöne Wetter nutzten, denn der Oktober hatte ihnen noch eine recht laue Spätsommernacht beschert. Überall wurden Handys gezückt, um die Lichtbilder festzuhalten, zahlreiche Fotografen schleppten sich mit schwerer Ausrüstung ab, um möglichst spektakuläre Bilder einzufangen. An Motiven war nun wirklich kein Mangel. In der Südbastion setzen bunte Würfel farbige Lichtpunkte. Spektakulär wirkt die Unterwasserwelt, die per Projektor an die Wand geworfen wird. Skelette mit leuchtenden Augen erzielen Gruseleffekte.

Auch der Kletterturm im Stadtgarten ist wieder bunt beleuchtet, und große Papierlaternen weisen dort den Weg. In farbiges Licht ist die Nordbastion im Zoo getaucht, wo sich auch immer wieder strahlende Objekte finden. Zum Sitzen laden beleuchtete Sessel ein, die ständig ihre Farben wechseln.

Bunt angestrahlt sind auch die Kunstwerke an den Wegen, und in sattem grün leuchtete das Apfelquadrat. Ein Hingucker in den Themengärten sind auch die riesigen blau leuchtenden Buchstaben. Eine Menge mehr gibt es zu entdecken, manchmal bewusst versteckt, ein anderes Mal ins Auge direkt ins Auge springend, so dass sich ein Bummel durch den ansonsten dunklen Park lohnt.

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