Im August beginnt ein neuer U3-Modellversuch

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Drei Kinder, die in der Kita „Purzelbaum” integrativ lernen: (v.l.) Eric, Larissa und Julius bekommen ab August Zweijährige als Kameraden. Foto: C. Diels

Broich. Kinder mit und ohne Entwicklungsverzögerungen, mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen sowie mit und ohne Lernschwächen lernen voneinander.

Bislang sind es Drei- bis Sechsjährige, die in der integrativen Tagesstätte Purzelbaum in Broich betreut werden. Ab August startet das Team in Broich einen Modellversuch: Vier Kinder unter drei Jahren gehen dann in die Gruppe, die Julia Witt, 24, leitet.

Zwei dieser Schützlinge haben eine Behinderung. Eine Herausforderung, auf die sich die Erzieherin freut. Trotz der Ungewissheit. „Mehr als das zum Lesen haben wir nicht”, sagt sie und zeigt auf einen vierseitigen Ausdruck, herausgegeben vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem Sozialpädagogischen Institut NRW (SPI) der Fachhochschule Köln.

Wissenschaftler vom SPI begleiten das Projekt des LVR, das bis Juli 2011 läuft. Dafür kommen sie auch nach Broich. Um die Erzieher vor Ort zu beraten. Und um eine „Pädagogik der Vielfalt durch Integration und Altersmischung” abzuleiten. LVR und SPI wollen die integrative und altersgemischte Gruppenform erproben - hinsichtlich Größe, Qualifikation des Personals, Bau und Raumausstattung.

Man verspricht sich, eine soziale Ausgrenzung behinderter Kinder zu verhindern und für U3-Kinder eine anregungsreiche Lebens- und Lernwelt zu schaffen.
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