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Ideen für die Vision von „Linnich 2030“

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
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Karl-Heinrich Herzogenrath (l.) ist neuer stellvertretender Vorsitzender und bidlet mit Kurt Beaujean und Dorothea Gerards den geschäftsführenden Vorstand des Stadtmarketing Vereins „Wir in Linnich“. Foto: Kròl
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Arbeiten an der Baustelle Linnich.

Linnich. Mit einigen Neuerungen wartete der Stadtmarketingverein „Wir in Linnich“ bei seiner Jahreshauptversammlung auf, zu der leider nur sehr wenige der über 200 Mitglieder ins Rathaus der Stadt gekommen waren.

Zunächst stellte der 1. Vorsitzende Kurt Beaujean seinen neuen Stellvertreter vor. Aus beruflichen Gründen hatte Daniel Sauerzapf dieses Amt niedergelegt. Der Vorstand hatte Karl-Heinrich Herzogenrath als 2. Vorsitzenden eingesetzt. „Das ist laut Satzung möglich“, betonte Beaujean.

Laut Satzung möglich war es auch, einen neuen Arbeitskreis zu berufen, der fortan dem Verein bei der Planung der Rurstraße zur Seite stehen wird. Ausführlich berichtete Dr. Stefan Kasselmann von der Arbeit dieses Gremiums und dem Masterplan, den man für Linnich entwickelt hatte. In diesem Kreis sitzen 15 Linnicher Bürger, die zum Teil erst kürzlich zugezogen sind und die Stadt mit anderen Augen sehen. So zählte Kasselmann all die positiven Dinge auf, die Linnich zu bieten hat. Anhand eines kleinen Videos demonstrierte er, wie sich der AK „Linnich 2030“ vorstellt. „Wir machen aber in der Kernstadt nicht halt und wollen auch die Ortschaften mit einbeziehen“, betonte er. Er erklärte allerdings auch, dass all die Pläne, die man zurzeit mache, nur Ideensammlung seien. Der AK habe nun einmal keine Entscheidungskompetenz, sieht sich aber als Bindeglied zwischen Bürger und Rat und Verwaltung. So ist auch demnächst eine Bürgerversammlung zur Stadtentwicklung geplant, in der die Bürger ihre Vorstellung darlegen können. „Es geht darum, Ideen zu sammeln und dann zu schauen, was machbar ist“, erklärte er und forderte die Bürger auf, sich zu beteiligen.

Der Arbeitskreis ist noch einen Schritt weitergegangen und sieht sich eifrig nach Möglichkeiten der Förderung für Linnich um. So wurden auch bereits erste Gespräche mit der Bezirksregierung geführt, doch auch hier ist es letztendlich die Stadt, die handelt. Bürgermeister Wolfgang Witkopp, der ebenfalls unter den Mitgliedern weilte, betonte, dass Stadt und AK eng zusammenarbeiten und jeder den anderen über seine Schritte informieren. „Es ist ein harmonisches Miteinander, das einfach Erfolg haben muss“, erklärte er.

So sah dann auch Kurt Beaujean zuversichtlich in die Zukunft und hoffte, dass hier für Linnich etwas bewegt werden könnte. Er berichtete außerdem von den Aktivitäten des vergangenen Jahres. So wurden weitere Schilder an den Sehenswürdigkeiten der Stadt aufgestellt. Mit dieser Aktion, betonte Beaujean wolle man auch gerne in die Ortschaften gehen. Auch dort gibt es Sehenswürdigkeiten, die man ins rechte Licht rücken kann.

Weiterhin wurde der Kultursommer 2013 vom Stadtmarketingverein organisiert, der den Bürgern der Stadt so manches Highlight bot. Es gab Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr. Am 31. Mai wird der Kultursommer 2014 eröffnet, der ebenfalls vom Stadtmarketingverein vorbereitet wurde. Auch in diesem Jahr gibt es einen gut gefüllten Terminkalender, in dem Lesungen und Konzerte, der beliebte Kunstschmaus, dieses Mal ganz kubanisch, Schaufenstergalerie und Ausstellungen ebenso enthalten sind wie eine kulinarische Krimilesung im Gewölbekeller unter der Bücherei. Der Kultursommer endete offiziell mit der Kindermeile und am 2. Oktober mit einem Kabarett-Abend mit Hans Georgi sowie der Orgelnacht am 24. Oktober in der evangelischen Kirche.

Da Schatzmeisterin Dorothea Gerards nicht nur eine solide Kassenlage sondern auch eine bestens geführte Kasse vorzuweisen hatte, wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Abschließend wies Kurt Beaujean noch darauf hin, dass man im September eine außerordentliche Jahreshauptversammlung abhalten werde. Eine Satzungsänderung steht an, um die Gemeinnützigkeit des Vereins beantragen zu können. Außerdem gibt es zwei Websites, auf der man sich über die zahlreichen Aktivitäten informieren kann: www.entdecke-linnich.de und www.linnich2030.de.

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