Hottorf flitzt über Ralshoven-Verbindung ins schnelle Internet

Von: hfs.
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DN-Connect-Geschäftsführer Stephan Fuss erläuterte den beiden Ortsvorstehern Konrad Philippen und Hermann-Josef Göbbels (v.l.) die hochmoderne Schalttechnik. Foto: hfs.

Ralshoven/Hottorf. Es war für viele Hottorfer Bürger sozusagen das lang erwartete Weihnachtsgeschenk. Denn wenige Tage zuvor hatte das Dürener Unternehmen DN-Connect sein Ankündigung eingelöst, die schnelle Internet-Leitung vom Ralshovener Knotenpunkt an der Alten Schule zur Nachbarortschaft Hottorf freizuschalten.

„Wir haben unser Versprechen eingehalten“, sagte DN-Connect-Geschäftsführer Stephan Fuss, als nun in Ralshoven der offizielle Teil der Hottorfer Anbindung an die Neuzeit eingeläutet wurde. Dabei begrüßte er Ortsvorsteher Konrad Philippen und mit Hermann-Josef Göbbels nicht nur den Ortsvorsteher von Ralshoven, „sondern auch denjenigen, ohne dessen Hilfe und Einsatz weder Ralshoven noch Hottorf zum schnellen Internet gekommen wären“, dankte Fuss nochmals der von Göbbels ausgehenden Privatinitiative.

Denn mit zwölf Leuten hatte der es im Herbst letzten Jahres geschafft, einen Verbindungsgraben für die Leerrohre zu schaufeln. In die anschließend das Dürener Unternehmen die Glasfasertechnik einzog. „Hätten die Privatleute nicht die Initiative ergriffen, wäre ein Anschluss vor dem Jahr 2015 nicht möglich gewesen“, betonte Fuss. Somit gehört nun Hottorf zu den 28 Orten im Kreisgebiet, denen die Dürener Firma echte 16.000 Kilobits Übertragungsgeschwindigkeit pro Sekunde zur Verfügung stellen kann. „Für uns ein Quantensprung“, meinte Philippen, der sich ebenfalls bei den Ralshovenern für die gezeigte Eigeninitiative bedankte.

Bis zum Schaltverteiler in Ralshoven wurde hochmoderne Glasfasertechnik verlegt. Über den entsprechenden Kabelverzweiger der Telekom wird dann das schnelle Internet nach Hottorf eingespeist, worüber sich auch Göbbels freute. „Denn ich weiß, dass die Funktechnik, mit der einige Hottorfer Haushalte versorgt werden, nicht das hält, was sie verspricht“, sagte der Ralshovener Ortsvorsteher aus Eigenerfahrung. „Schließlich muss man sich mit anderen die verfügbare Bandbreite teilen, zudem wird monatlich nur eine begrenzte Menge an High-Speed-Volumen geboten.“

Die Dürener Firma hat sich durch ihren umfangreichen Glasfaserausbau darauf spezialisiert, vornehmlich ländlichen Ortschaften superschnelles Internet mit hohen Bandbreiten zu liefern. „Eine Möglichkeit, über die eigentlich jeder interessierte Haushalt verfügen sollte“, betonte Stephan Fuss, der den weiteren Ausbau forcieren will.

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