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Hospizbewegung: Benefizkonzert mit Klassik, Pop und Rock

Von: Hilde Viehöfer-Emde
Letzte Aktualisierung:
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Liebe empfinden, weitergeben und leben. Den Schmerz zulassen: Das drücken die Lieder von Sängerin Ellen Gürtler aus. Begelietet wurde sie von dem Gitarristen Reinhold Spang. Foto: Wolfgang Emde

Kreis Düren. 20 Jahre besteht die Hospizbewegung Düren-Jülich. Anliegen des Vereins ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu begleiten und zu beraten. 90 ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen betroffene Menschen und Familien in ihrem Zuhause. Aus Anlass des Jubiläums engagierten sich vier Ensembles aus Jülich in der Schlosskapelle und boten ein buntes und abwechslungsreiches Programm.

Nach einer musikalischen Einstimmung durch das Overbacher Kammerorchester unter Leitung von Ulrike Erdtmann begrüßten Ruth Bohnenkamp und Anette Fischer die Besucher, die in großer Zahl erschienen waren.

Mit Vivaldis Konzert für zwei Trompeten und Streicher entführten die Overbacher Musiker erneut in die Welt der Musik und standen mit ihrem Beitrag für den Part der klassischen Musik dieses Abends.

Ein interessantes Repertoire hatte sich die „Wohnzimmer Band“ Choices erarbeitet. Zwei Damen und ein Herr bestritten den Gesangspart, zwei Gitarren und Percussion lieferten den instrumentalen Teil des Ensembles. Klassiker aus Rock- und Popmusik bis hin zu aktuellen Hits begeisterten das Publikum.

Singend und swingend unterhielt der A-capella Chor Notsi(n)gnal mit Liedern aus aller Welt und den Bereichen Pop und Jazz. Besonders das afrikanische Lied begeisterte die Zuhörer durch Rhythmus und perfekte Performance. Der letzte Beitrag stimmte nachdenklich und ernst.

Die Sängerin Ellen Gürtler hatte für ihren Vortrag Lieder und Texte ausgewählt, die einfühlsam die Intention der Hospizbewegung aufgriffen und nachempfanden. Sie waren den Mitarbeitern und ihrer aufopferungsvollen Arbeit gewidmet.

Liebe empfinden, weitergeben und leben, Schmerz zulassen und weinen dürfen, Stunden genießen können und einsehen, dass das Leben zerbrechlich und endlich ist – das war ihre musikalische Botschaft. Ihre ausdrucksstarke Stimme und dezenter, aber von Gefühl geprägte Interpretation faszinierte und berührte.

Die Begleitung durch den Gitarristen Reinhold Spang war äußerst einfühlsam und hatte durchaus konzertanten Charakter. So jedenfalls sah es das Publikum. Großer Dank in Worten und Applaus gebührte den Menschen, die gemeinsam für den guten Zweck musizierten.

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