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Hohe Abwassergebühr in Titz: Politik schlägt Alarm

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Düsseldorf/Titz. In einem Brief an den Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen nimmt der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz (CDU) Stellung zur Problematik der unverhältnismäßig hohen Abwassergebühren in Titz und fordert die Landesregierung auf, die Benachteiligung der ländlichen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen endlich zu unterlassen.

Bereits heute erhebt die Flächengemeinde Titz im landesweiten Vergleich die höchsten Abwassergebühren. Durch eine Senkung der Abwassergebührenhilfe um 1,8 Millionen Euro im Zuge des Gemeindefinanzierungs-Gesetzes (GFG) 2011 sind die ohnehin schon erheblichen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger auf ein unerträgliches Maß angewachsen.

Deswegen will sich Wirtz und die CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag „mit vollem Einsatz gegen die von Rot-Grün verursachte Benachteiligung des ländlichen Raumes zur Wehr setzen”. Kernforderung der Christdemokraten ist, dass die Abwassergebührenhilfe nicht weiter gekürzt werden darf und darüber hinaus wieder auf den Stand von 2010 (6,029 Mio Euro) zurückgeführt wird. In Flächengemeinden sei die Entsorgung der Abwässer aufgrund der langen Transportwege aufwendiger und kostenintensiver.

„Die Argumente liegen dabei eindeutig auf der Hand”, ist sich Wirtz sicher: Eine vierköpfige Familie in der Gemeinde Titz würde bei Streichung der Abwassergebührenhilfe für die Entsorgung des Abwassers über 100 Euro pro Jahr mehr bezahlen müssen und damit unverhältnismäßig stark belastet.

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