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Hintergrundwissen zu Angriffen aus dem Netz

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Cyber-Mobbing und Sexting waren Themen einer Fortbildung.

Jülich. Cyber-Mobbing übers Mobiltelefon oder Internet ist ein noch neues Phänomen, mit dem sich auch die Jülicher Jugendarbeit zunehmend auseinandersetzt. Seitdem Smartphones billiger werden und Jugendliche sich fast rund um die Uhr in sozialen Netzwerken bewegen, steigen die „Angriffe aus dem Netz“.

 Cybermobbing betrifft alle sozialen Schichten aus allen Schulformen, und seine Folgen werden oft unterschätzt. Häufig fehlt Kindern und Jugendlichen das Gefühl, etwas falsch zu machen. Dabei reicht ein „Gefällt-mir“-Klick oder ein zustimmender Kommentar aus, um Mittäter zu sein und den Täter zu unterstützen.

Ausgehend von einem konkreten Fall von so genanntem Sexting sahen 21 Fachkräfte die Notwendigkeit, sich kompetent über das Thema zu informieren. Beim Sexting werden bloßstellende Fotos als SMS weitergeschickt. Über soziale Plattformen oder Messenger-Dienste gehen die Bilder von Handy zu Handy. Vor allem jüngere Schüler wissen nicht, das Mobbing strafrechtliche Konsequenzen für die Täter haben kann und dass sie sich wehren können.

Das Jülicher Amt für Familie, Generationen und Integration organisierte daher eine Fortbildung mit Fach-Referenten von „innocence in danger“. An zwei Tagen erwarben Fachkräfte der Jugendarbeit ganz viel Hintergrundwissen.

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