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Die Teilnehmer beim „Großen Runden Tisch existenzunterstützender Angebote” sind sich sicher, dass die Vernetzung der Institutionen für alle Beteiligten Vorteile bringt. Als erstes gemeinsames Projekt ist ein Aktionstag im September geplant.

Jülich. An wen wende ich mich, wenn ich in finanzielle Not gerate? So oder so ähnlich könnte eigentlich das Motto des „Großen runden Tisches existenzsichernder Angebote” heißen.

Zu einem zweiten Treffen hatten die Institutionen des „Kleinen runden Tisches - Wir helfen” bestehend aus ASF Kleiderlädchen, FairKauf, SKF e.V., Kleine Hände e.V., AWO Jülich, der offene Bücherschrank, SAMT e.V. und das Christliche Sozialwerk in den Sitzungsraum im Altenzentrum St. Hildegard eingeladen. Anlass des zweiten Treffens des Großen Runden Tisches waren ein weiteres Kennenlernen der Beratungsunternehmen, die Vernetzung und die Vorbereitung eines gemeinsamen Aktionstages am Samstag, 4. September, von 10 bis 14 Uhr auf der Stiftsherrenstraße.

Am ersten Samstag nach den Sommerferien, parallel zum Markttag wollen sich die bislang 15 angemeldeten Institutionen, die existenzunterstützende Angebote anbieten, präsentieren. Die Stiftsherrenstraße wird an diesem Tag von 9 bis 14 abgesperrt.

„Wir sehen den Aktionstag als erstes gemeinsames Zusammenwirken der existenzunterstützenden Dienste und Beratungsstellen. Der Tag dient dem besseren Kennenlernen. Das Wissen voneinander, sowohl in der Jülicher Bevölkerung, als auch der verschiedenen Dienste untereinander ist die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit”, erläutert Sylvia Karger-Kämmerling, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Düren-Jülich.

Ein weiteres erfolgreiches Ergebnis konnte Emily Willkomm-Laufs vom Offenen Bücherschrank den Teilnehmern mitteilen. Alle Adressen der Institutionen des Großen Runden Tisches sind nun auf der Homepage der Stadt Jülich unter www.juelich.de/beratungsundsozialedienste unter „Beratungsdienste” übersichtlich eingepflegt worden. Auch der Flyer des „kleinen runden Tisches” kann unter „sozialer runder Tisch” immer aktuell heruntergeladen werden.

Wünsche und Vorstellungen

Bei einer kurzen Runde, „Was wünsche ich mir vom runden Tisch?” gab jede Institution eine kurze Rückmeldung: „Ich bin ja überrascht, dass der Kreis so groß ist”, teilt Gertrud Hafke von der Arbeiterwohlfahrt Jülich den anderen 21 Teilnehmern aus vierzehn Institutionen mit.

Auch Frank Nagel, der für das Sozialamt der Stadt Jülich teilnahm, findet „die Treffen als Vernetzung wichtig, da so aktuelle Informationen von den einzelnen Einrichtungen zu erhalten sind, die existenzunterstützende Angebote anbieten”. Auch für Doris Förster von In Via Düren-Jülich macht es „die Sache einfacher, miteinander zu arbeiten, wenn man die Gesichter kennt. Elsbeth Scharrenberg vom Christlichen Sozialwerk e.V. ist ebenfalls dankbar, dass es ein Zusammentreffen der verschiedenen Einrichtungen gibt, „bei der Einführung neuer Projekte hilft uns das auch bei der Bedarfsermittlung”.

Alle Teilnehmer hörten gespannt zu, als Mechthild Bonz, Projektentwicklerin des Christlichen Sozialwerks zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit vom Stand des Projektes „Möbel und Mehr” berichtete. Das Kaufhaus „Möbel und Mehr” eröffnet am Freitag, 17. September, in der Schützenstraße 6 , hinter der Stadtbücherei. Aktuell läuft die Aufbauphase auf allen Ebenen. Nun wurde ein Name für den „Großen Runden Tisch” gesucht. Nach zahlreichen Vorschlägen beschloss der Arbeitskreis: Der alte bleibt der neue Name : „Großer Runder Tisch existenzunterstützende Angebote.”

Regelmäßige Treffen

Einhellig waren alle Institutionen der Meinung, dass ein regelmäßiges Treffen zweimal im Jahr sehr sinnvoll ist. Mit dem Runden Tisch soll eine Plattform geschaffen werden, die zum Ziel hat, sich regelmäßig über neue Projekte in den existenzunterstützenden Angeboten auszutauschen. Damit man nicht nur die Gesichter sondern auch die Örtlichkeiten kennenlernt, ist geplant, den Tagungsort zu wechseln bzw. andere Einrichtungen anschließend nach den Treffen zu besuchen. Das nächste Treffen im Januar 2011 ist schon geplant.

Institutionen bereiten einen Aktionstag am 4. September vor

Für den Aktionstag am 4. September von 10 bis 14 Uhr haben sich bislang folgende Institutionen angemeldet:

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Jülich-Stadt e.V., ASF Das Kleiderlädchen - Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen, Beratungsstelle für Frauen und Mädchen: Frauen helfen Frauen Jülich, Christliches Sozialwerk Jülich zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, fairKauf des Caritasverbands für die Region Düren Jülich.

In Via Düren-Jülich, Jülicher Tafel, Kleine Hände - Hilfen bei Notlagen für Kinder, Mütter und Väter, Offener Bücherschrank,

S.A.M.T. Soziale Arbeit für Mensch und Tier Jülich, Sozialdienst katholischer Frauen, Stadt Jülich Sozialamt, Freiwilligenvermittlung,

DPWV- Selbsthilfe, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Sozialpädagogisches Zentrum Sucht- und Drogenberatung des Caritasverbandes, Streetworkerin Jülich- Kreisjugendamt Düren.

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