Linnich - Hilfe des Kreises rettet das Glasmalerei-Museum

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Hilfe des Kreises rettet das Glasmalerei-Museum

Von: Otto Jonel
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Diese Unterschriften sind Gold wert: v.l. Jakob Waldhausen als Geschäftsführer der Museumsstiftung, Landrat Wolfgang Spelthahn und Linnichs Bürgermeister Wolfgang Witkopp als Vorsitzender der Museumsstiftung unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Foto: Otto Jonel

Linnich. Diese Unterschriften sind für das Deutsche Glasmalerei-Museum so wichtig wie die Fundamente, auf denen es steht. Der Kreis Düren und die Stiftung des Museums in schlossen einen Kooperationsvertrag, der einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung des Museum leistet. Er schließt dauerhaft eine empfindliche Finanzierungslücke.

„Wir sind seit zwei Jahren auf dem Weg, eine sichere Basis für das Museum zu finden”, holte Linnichs Bürgermeister und Vorsitzender der Stiftung des Museums weit aus. Die jährlichen Aufwendungen des Museums seien „so hoch, dass die Ressourcen nicht mehr reichen”. Gemeint sind mit diesen Ressourcen in erster Linie die Zinserträge aus dem Stiftungskapital.

So lange diese Quelle sprudelte - „Wir haben das Haus über zehn Jahre ohne fremde Mittel bestreiten können”, unterstrich Stiftungsgeschäftsführer Jakob Waldhausen -, kam das erste Deutsche Glasmalerei-Museum über die Runden. Mit Einbruch des Zinsmarktes sprudelte die Quelle nur noch halb so ergiebig. Rund 70000 Euro fehlten im Jahresetat.

Alleinstellungsmerkmal

In dieser schwierigen Situation kommt das Engagement von Kreis, im Vorfeld auch der Stadt Linnich, einem Rettungsring gleich. Das Signal ist unverkennbar: „Die Region steht hinter dem Glasmalerei-Museum”, versichert Landrat Wolfgang Spelthahn, ebenfalls Kuratoriumsvorsitzender der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren.

Das Museum sei ein Alleinstellungsmerkmal für Stadt und Kreis. Ihm eine tragfähiges Fundament zu verschaffen, sei Zweck dieses Kooperationsvertrages. In Linnich engagiere sich der Kreis so, wie er sich beim Töpfereimuseum in Langerwehe oder der Burg Nideggen einbringe. Witkopp wie auch Spelthahn äußerten die Hoffnung, dass andere, wie etwa der Landschaftsverband, „auftreten und dem Museum langfristige Planungssicherheit geben”, wenn Stadt und Kreis mit gutem Beispiel vorangingen.
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