Haarsträubende Leseshow im Kulturbahnhof

Von: dol
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Mit seinen Ausführungen zum Dorfleben im Örtchen Saffelen strapazierte Christian Macharski die Lachmuskeln der KuBa-Besucher. Foto: Dolfus

Jülich. Nichts für schwache Nerven kündigte Christian Macharski alias „Mahoni” vom Rurtal Trio den Besuchern des Jülicher Kulturbahnhofs an. Den Gästen der „Leseshow” zu Mahonis Buch „Das Schweigen der Kühe” - werde das Blut in den Adern gefrieren, schließlich sei das Werk ein echter „Psychothriller”.

Mit gesundheitlichen Gefahren sei durchaus zu rechnen, so Macharski. „Das Buch kann Wehen auslösen - sogar bei Frauen, die gar nicht schwanger sind”, warnte er.

Der Hinweis verfehlte ebenso wenig seine Wirkung wie die haarsträubenden Episoden der schrägen Charaktere aus dem beschaulichen Provinznest „Saffelen”. Die Bewohner des Selfkant-Ortes versuchen in Mahonis Buch verzweifelt, eine mysteriöse Einbruchsserie „mit überschaubarer Intelligenz, aber ganz viel Herz” aufzuklären.

Untermalt wurden die Szenen um die Dorfbewohner „Hastenraths Will”, Kreisliga-C-Legende Richard Borowka, Feuerwehrmann Josef Jackels und Fönfrisurenträger Fredi Jaspers mit eingespielten Geräuschen und Effekten, welche die Zuhörer regelrecht nach Saffelen zu versetzen schienen.

Dorf wird lebendig

Simon oder „Siegfried, Sebastian, eh Saddam?” Meyer sorgte mit flotten Keyboardeinspielungen dafür, dass das Dörfchen lebendig wurde. Das KuBa-Publikum erfuhr von Fredis und Richards nächtlichen Trips in die „Metropole” Oberbruch und der Angst der Saffelener Bürger vor dem viel zu schlauen Dorflehrer.

Das Blut gefror den meisten dabei nicht in den Adern, dafür mussten jedoch die Lachmuskeln einiges aushalten. Christian „Mahoni” Macharski arbeitet bereits an seinem nächsten Schriftwerk: „Die Königin der Tulpen” soll im Sepember erscheinen.
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