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Gut Lorsbeck abgerissen

Von: ojo
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Feinarbeit mit schwerem Gerät wird geleistet, damit beim Abbruch des Haupthauses von Gut Lorsbeck der denkmalgeschützte Turm verschont bleibt. Foto: Horrig

Jülich. Stein um Stein ist in den letzten Tagen und Wochen Gut Lorsbeck in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zuckerfabrik Jülich vom Erdboden verschwunden. Lediglich der alte Turm blieb von der Schaufel des Abrissbaggers verschont. Er genießt Denkmalschutz und wird als Zeuge des einstigen Gutes erhalten bleiben.

„Das Gut ist seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden und befand sich bautechnisch in einem sehr schlechten Zustand”, erläuterte Dr.-Ing. Markus Lorenz, Technischer Werksleiter der Zuckerfabrik Jülich. Da eine weitere Nutzung nicht mehr möglich war, wurde der Entschluss gefasst, Stallungen und Gebäude abreißen zu lassen.

Der unter Denkmalschutz stehende Turm und der Wassergraben werden in Abstimmung mit der Denkmalbehörde gesichert, sagte Lorenz. Das Gelände des Gutshofes wird nach Abschluss der Abrissarbeiten hergerichtet und begrünt. „Was damit mittelfristig oder langfristig geschehen wird, steht noch nicht fest.”

Die Abrissarbeiten - zunächst waren die ehemaligen Stallungen abgebrochen und das Gutshaus entkernt worden - erfolgten unter Kontrolle der Stadt Jülich als Untere Denkmalbehörde. Mit dem Abbruch war die Jülicher Firma Lamers beauftragt.

Maschinenunterstand

Die Zuckerfabrik AG Jülich hatte das alte Gut Lorsbeck Anfang der 1980er Jahre erworben. Ende der 80er zog der letzte Pächter vom Hof. Danach wurden die Stallungen und Remisen nur noch als Maschinenunterstand genutzt.

Das von Bäumen umgebene Gutsgelände wird zwar nicht der Öffentlichkeit freigegeben, aber es wird auch niemand ausdrücklich ferngehalten. „Wir haben die Feld- und Wirtschaftswege nicht gesperrt. Man wird also wie bisher daran vorbei spazieren können”, erklärte Markus Lorenz.
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