Jülich/Aachen - Gründerregion Aachen: Von der Unternehmensidee zur Marktreife

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Gründerregion Aachen: Von der Unternehmensidee zur Marktreife

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Ausgezeichnete Ideen: Die Gründerregion Aachen hat die elf erfolgversprechendsten Unternehmereinfälle der ersten AC²-Wettbewerbsphase mit jeweils 1000 Euro prämiert. Darunter befindet sich auch ein Projekt aus Jülich.

Jülich/Aachen. Die Gründerregion Aachen hat die elf erfolgversprechendsten Unternehmensideen der ersten AC²-Wettbewerbsphase im Haus der Städteregion Aachen mit je 1.000 Euro ausgezeichnet, darunter war ein Projekt aus Jülich.

Unter dem Motto „Spot an! Mit AC² – der Gründungswettbewerb zum eigenen Unternehmen“ sind derzeit 103 Gründungsprojekte aus dem Wirtschaftsraum Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg an dem regionalen Geschäftsplanwettbewerb beteiligt.

Unter dem Namen Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ plant Harald Bardenhagen die Errichtung eines Zentrums für Astronomie auf dem Gelände des ip Vogelsang im Kreis Euskirchen.

Die in Aachen ansässige adamus group GmbH von Marc Collinet produziert die kleinste Toilette zum Mitnehmen – das Taschenört-chen „adamus“ beziehungsweise „evamus“. Das praktische Notfallutensil fasst bis zu 750 Milliliter „kleines Geschäft“ und bindet es auslaufsicher zu einem festen Gel.

Michael Diederen und Liz van Eys aus Aachen unterstützen mit ihrem Konzept „MediPointPlus“ erkrankte Menschen und bieten ihnen Orientierung in medizinischen, sozialen, rechtlichen und finanziellen Fragen.

Mit einem neuartigen Verfahren zur Einschleusung beliebiger Stoffgruppen in lebende Zellen richtet sich das Gründungsprojekt „beniag“ der Jülicher Forscher Dr. Bernd Hoffmann, Dr. Agnes Csiszár und Nils Hersch an Kunden aus dem Biotechnologie- und Medizinsektor.

Die Stolberger Arne Holz und Stephen Wolff bieten unter dem Namen Aveltech ein spezielles Ansaugsystem für Otto-Motoren an. Zielgruppe sind rennsportbegeisterte Privatfahrer.

Gisela Mahlberg aus Schleiden bereitet mit ihrer „Wandelwind Home Staging & Styling“ Immobilien für eine perfekte Verkaufspräsentation vor. Das Aachener Team „Protemics“ mit Marcel Meuer, Dr. Michael Nagel, Christopher Matheisen und Simon Sawallich hat eine Messspitze entwickelt, die mittels Terahertz-Signalen Rück-schlüsse auf die Eigenschaften von Strukturen zulässt, zum Beispiel zur Fehlererkennung in Mikrochips. Ralf C. Sander und Uwe Zimmermann aus Kreuzau sind die „Au-to-ID Experts“ mit ihrem Beratungs- und Systemhaus für automatische Identifikation und RFID-Technik. „MyAssistants“ heißt das Gründungsprojekt der Aachener Jan Schumacher, Lars Döhnel und Lotte Feiser. Sie bieten ein barrie-refreies Internetportal zur Verbesserung der Teilhabe von Men-schen mit Behinderung.

Magdalena Rosa und Axel von Wallfeld aus Aachen verwöhnen in ihrem Cuperella Café die Kunden mit handgemachten Cupcakes.

Ein Gründungsprojekt aus dem Kreis Düren wurde ebenfalls aus-gezeichnet, möchte jedoch vorerst anonym bleiben.

Für alle Projektteilnehmer von „AC² – der Gründungswettbewerb“ 2012/2013 geht es nun in die nächste Phase, in der sie ihre Idee in einem Detail-Geschäftsplan ausarbeiten. Ein Einstieg in den laufenden Wettbewerb ist auch jetzt noch möglich und erwünscht. Alle Teilnehmer haben weiterhin die Chance, bei der Prämierungsfeier am 7. Juni im Aachener Rathaus mit Siegerprämien von insgesamt 22 500 Euro belohnt zu werden.

Für Informationen und Anmeldung ist die Gründerregion Aachen unter Telefon 0241 / 4460-350 und per E-Mail an info@ac-quadrat.de erreichbar.

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