Großer Ideenwettbewerb: Wie sieht Jülich 2030 aus?

Von: Volker Uerlings
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Sie fragen die junge Jülicher Generation, wie die Stadt in 20 Jahren aussehen könnte oder sollte: Sunita Gupta-Leßmann und Peter Schmitz vom Vorstand des Stadtmarketingvereins. Foto: Uerlings

Jülich. In 20 Jahren kann viel passieren. Vorhersagen bedürfen entweder einer prophetischen Gabe oder eines ziemlich kostspieligen Blicks in die Glaskugel. Beim neuen Wettbewerb „Mein Jülich 2030!” ist das deutlich einfacher, denn: Wünsche sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gefordert.

Kurzum: Kinder bis 13 Jahre und junge Leute bis 25 Jahre sollen einen kreativen Beitrag entwerfen, wie sie sich Jülich in zwei Jahrzehnten vorstellen. Damit sich das auch lohnt, hat der Verein Stadtmarketing Jülich attraktive Geldpreise ausgelobt.

„Wir wollen möglichst viele Menschen einbeziehen, wenn es um die Gestaltung ihrer Stadt geht”, erklärt Peter Schmitz, der mit seiner Vorstandskollegin Sunita Gupta-Leßmann den Wunsch-Wettbewerb ins Leben gerufen hat. Die Zielgruppen sind natürlich mit Bedacht gewählt, denn sie sind es, die 2030 in der Verantwortung stehen werden.

Der Fantasie der Kinder und Jugendlichen sind keine Grenzen gesetzt. Ob sie Geschichten, Gedichte, Hörspiele oder Videos erstellen wollen, klassischen Kunstformen, der Fotografie, musikalischen Darbietungen oder Internetpräsentationen widmen, ob sie erforschen, erfinden, handwerkliche oder technische Beiträge liefern, ist freigestellt. Die Bemessungen sind allerdings reglementiert (siehe Info unten).

500, 300 und 200 Euro

Auch das hat seinen Grund, denn nicht nur die Beiträge auf den jeweils ersten drei Plätzen (Kinder/Jugend) sollen in einer großen Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Belohnt werden die von einer Jury gekürten besten Ideen mit jeweils 500, 300 und 200 Euro.

Acht Juroren bewerten, ob die Beiträge einen deutlichen Jülicher Bezug haben, über inhaltliche Qualität, Kreativität und Humor verfügen. Außerdem ist den Initiatoren wichtig, ob die Teilnehmer die Nachhaltigkeit im Auge haben, also eine Wirkung über den Wettbewerb hinaus vorhanden und eine Realisierung möglich ist.

„Jeder von uns ist Jülich”, sagt Sunita Gupta-Leßmann. Und Peter Schmitz, der frühere Politiker, denkt noch weiter: „Möglicherweise resultieren aus dem Wettbewerb echte Bürgervorschläge, die politisch realisiert werden?!”

Die Geschichten, Lieder, Podcasts, Filme, Skulpturen, Bilder, Fotos, Aufführungen, Collagen oder Konstruktionen sollen zeigen, dass sich die Teilnehmer mit ihrer Stadt identifizieren. Wer eine Idee hat, sollte loslegen: Abgabe- und Einsendeschluss ist Ende März 2011.
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