Glasmalerei-Ausstellung auf Burg Nideggen

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Nideggen. Buntes Glas kann etwas durchaus Besonderes sein. Das Stichwort lautet: Glasmalerei. Diese Form der Kunst ist derzeit im Burgenmuseum der Burg Nideggen zu bestaunen.

Dort läuft eine Sonderausstellung mit dem Titel „Zwischen Figuration und Abstraktion: Werke der 1960er und 70er Jahre”.

Bereits das fünfte Mal kooperiert das Burgenmuseum mit dem Deutschen Glasmalerei Museum in Linnich, das die Exponate stellt. Dieses Mal soll besonders der Kontrast zwischen den relativ modernen Kunstwerken und dem sehr alten Gemäuer der Burg hervorgehoben werden. Denn in den letzten fünf Jahren ist immer wieder deutlich geworden, dass die filigrane Glaskunst und die mittelalterliche Bauweise der Burg mit dem massiv wirkenden roten Sandstein, wunderbar harmonieren.

Unter Glasmalerei verstehen viele Leute das Malen mit Farben auf einer Glasscheibe. Dies ist aber bei dieser Form von Kunst keineswegs der Fall.

Ein Kunstwerk besteht aus vielen, verschieden zusammengesetzten kleinen Glasscheiben, die mit einer so genannten „Bleiroute” verbunden werden. So entsteht aus vielen verschiedenen Einzelteilen ein großes Gesamtwerk.

„Die Kunst der Glasmalerei wird leider meistens mit Kirchenfenstern assoziiert”, klagt Kunsthistorikerin Christina Haße.

Dies sei aber keineswegs der Fall. Auch in modernen Gebäuden wie etwa dem Fernsehstudio des WDR in Köln sei die Glasmalerei wiederzufinden.

Durch Sonderausstellungen dieser Art wie in Nideggen soll diese spezielle und traditionsreiche Art der Kunst wieder populär gemacht werden. Die Werke werden voraussichtlich bis April 2010 in Nideggen zu sehen sein. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern wie Doris Kümmel, Hanns Holtwiesche, Gustl Kirchner und Willy Schürmann.
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